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   Message 126,849 of 128,236   
   Edward to All   
   =?UTF-8?Q?Hier_kommt_die_AfD_auf_73=2C3_   
   24 Feb 25 20:57:34   
   
   From: edward@gmail.com   
      
   In einigen Gemeinden Ostdeutschlands entscheidet sich gar kein Wähler   
   mehr für die Grünen. Dafür trumpft die AfD auf. Sie erzielt in einigen   
   Dörfern Zweitstimmenergebnisse von rund 70 Prozent.   
      
   Die AfD ist in vielen Gemeinden in Ostdeutschland bei der Bundestagswahl   
   2025 die dominierende politische Kraft. Das zeigen Wahlergebnisse auf   
   Gemeindeebene, die im Laufe des Montags von den Landeswahlleitungen   
   veröffentlicht wurden.   
      
   Besonders erfolgreich ist die AfD in Thüringen, wo der Landesverband wie   
   auch in Sachsen und Sachsen-Anhalt vom Verfassungsschutz als gesichert   
   rechtsextrem eingestuft ist. Die Rechtsaußen-Partei wurde mit 38,6   
   Prozent stärkste Kraft in Thüringen.   
      
   In zwei Gemeinden erhielt die AfD mehr als 70 Prozent der Stimmen – in   
   Karlsdorf (117 Einwohner, Saale-Holzland-Kreis, 73,3 Prozent) und   
   Göschitz (203 Einwohner, Saale-Orla-Kreis, 71,4 Prozent). In beiden   
   Dörfern erzielte die AfD bereits bei der Landtagswahl Spitzenwerte.   
      
   Für die Ampel-Parteien verlief der Wahlsonntag in Thüringen wieder   
   bitter: Die SPD liegt in 113 der 605 Gemeinden unter der   
   Fünf-Prozent-Hürde. In Teichwitz (132 Einwohner, Landkreis Greiz)   
   stimmte niemand für die Kanzlerpartei SPD. Die Grünen erhielten in 29   
   Gemeinden gar keine Stimme, darunter Karlsdorf und Göschitz, in zwölf   
   die FDP. Dementsprechend ging die SPD in Thüringen mit 8,8 Prozent, die   
   Grünen mit 4,2 Prozent und die FDP mit nur 2,8 Prozent aus der Wahl.   
      
   Sachsen: AfD-Hochburgen in Görlitz und im Erzgebirge   
      
   Ebenso erfolgreich war die AfD in Sachsen, dort kam sie auf 38,5   
   Prozent. Auf Ebene der Wahlkreise fuhr die Partei Ergebnisse ein, wie   
   sie sonst nur noch der CSU in Bayern und der CDU in ländlichen Teilen   
   von Nordrhein-Westfalen gelingen.   
      
   Im Wahlkreis Görlitz holte die AfD 46,6 Prozent der Zweitstimmen,   
   AfD-Chef Tino Chrupalla wurde mit 48,8 Prozent wiedergewählt. In der   
   Oberlausitz und im Erzgebirge befinden sich auch die Hochburgen der   
   Partei, in der 1000-Einwohner-Gemeinde Schönbach (Landkreis Görlitz) kam   
   die AfD auf 65,6 Prozent.   
      
   In Brandenburg erzielte die AfD landesweit 32,5 Prozent, wurde in allen   
   Wahlkreisen mit der Ausnahme Potsdams stärkste Kraft. Dort gewann   
   Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) das Direktmandat. Brandenburger   
   Spitzenreiter ist die Gemeinde Jämlitz-Klein Düben mit 69,2 Prozent (439   
   Einwohner, Landkreis Spree-Neiße).   
      
   Stärkste Zweitstimmen-Kraft im Scholz-Wahlkreis wurde die CDU mit 19,2   
   Prozent knapp vor der AfD mit 18,5 Prozent und der SPD mit 17,1 Prozent.   
   Bei den Erststimmen lag der AfD-Kandidat Alexander Tassis noch vor   
   Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne).   
      
   --- SoupGate-DOS v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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