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|    Peter Fronteddu to Martin Lemke    |
|    Re: Fotos und Wirklichkeit    |
|    22 Mar 06 09:58:14    |
      From: nopitter@web.de              Martin Lemke schrieb:              > Mal ganz davon abgesehen, dass es eine objektive Wirklichkeit nicht geben       > kann; welchen Kompromiss schließt man in der Fotografie?              Kunst oder Reportage?. Wenn Kunst - keinen. Man macht, was gefällt. Das       Foto kann dem entsprechen, wie man selbst ein Motiv empfunden hat. Oder       nicht, oder ganz was anderes. Der Begriff Wirklichkeit sollte aus der       Fotografie gleich mal gestrichen werden.              Bei Reportage siehts anders aus, die Botschaft soll der Wirklichkeit       entsprechen. Das kann auch durch Verfremdung sein, viele Reportagefotos       sind s/w ;) Aber der Grat zur Beeinflussung/Lüge ist schmal.              > Einerseits wenden       > Profis eine enorme Technik auf, um größtmögliche Farbtreue u.s.w. zu       > erzielen,              Jein. Primär eher darin, dass das Fotografierte auch so       gedruckt/geprintet wird, wie das Negativ/Bildatei. Anders natürlich bei       der Dokumentation/Reproduktion.              > auf der anderen Seite liegt in jedem Bild eine gewisse       > Subjektivität. Die Möglichkeiten digitaler Nachbearbeitung verschärfen dies       > noch zusätzlich.              Ja. Und?              Peter              --- SoupGate-Win32 v1.05        * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)    |
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