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|    Matthias Wieser to Sascha Rheker    |
|    Re: Welches Bildschirmkalibriertool    |
|    22 Mar 06 13:40:00    |
      From: matthias-usenet@gmx.de              Sascha Rheker wrote:              > Matthias Wieser schrieb:       >> Uwe Naumann wrote:       >>       >>       >>>Am Tue, 21 Mar 2006 11:29:38 +0100 schrieb Matthias Wieser:       >>>       >>>       >>>>Man kann's auch übertreiben...       >>>       >>>Man kanns auch nicht verstehen.       >>>       >>>       >>>>Für den normalen Hobbyanwender ist es wohl sehr viel wichtiger, ein       >>>>gutes Display mit großem Farbraum zu kaufen und dieses auf srbg und       >>>>gamma 2.2 einzustellen, anstatt jeden Monat wieder ein annähernd       >>>>identisches Farbprofil zu erstellen.       >>>       >>>Die ganze tolle, super Technik ist glatt fürn Arsch ohne sie       >>>vernünftig einzustellen.       >>       >>       >> Hast du gelesen, was ich geschrieben habe? Genau das hab ich       >> geschrieben: Das Display vernünftig einzustellen.       >> Wenn einem das nicht reicht und man die letzten Prozentpunkte       >> Farbgenauigkeit herausholen möchte, muss man natürlich kalibrieren.       >       >       > Nein, es geht bei weitem nicht nur um Prozentpunkte sondern um richtige       > fiese Farbstiche,              Nö, geht es nicht, s.o.       Ich schrieb von "ein gutes Display mit großem Farbraum" und nicht "ein       Display mit richtig fiesem Farbstich".                     > denn das adaptive Sehen kann einiges ausgleichen und       > läßt sich nicht abstellen.       >       > Beweis gefällig?       >       > Nimm Deinen Monitor und mach ihm einen fiesen Grünstich. Dann arbeitest       > Du mal 2 Tage damit und weg ist der Grünstich. Naja zumindestens für       > Dich...              Tut mir leid. das ist Unfug, spätestens wenn der Raum, in dem man       arbeitet, nicht stockfinster ist, macht das Auge auch einen Weißabgleich       auf die Wand o.ä. Ich brauch nur eine um 500Kelvin höhere Farbtemperatur       einstellen und sofort (aber auch noch nach zwei Tagen (wenn das gleiche       Wetter herrscht)) erkennt man, dass weiße Wand und Monitor       unterschiedliche Farbtemperatur haben.                     >> Und       >> wenn einem das noch nicht reicht, muss man monatlich neu kalibrieren       >> und sich einreden, dass diese Arbeit lohnend ist.       >       > Sie ist es, da muß man sich nichts einreden.              Behauptung. Das ist ein subjektives Thema. Je nachdem, was dir deine       eigene Arbeitszeit wert ist, kann es natürlich schon sein, dass es sich       lohnt, monatlich neu zu kalibrieren...                     >> Jedenfalls ist meine Beobachtung, dass es im Hobbybereich sehr viel       >> wichtiger ist, ein gutes Display mit sehr großem Farbraum und       >> einstellbarem Gamma-Wert anzuschaffen, als bei einem       >> durchschnittlichen Display zu versuchen, letzte nichtliniaritäten mit       >> einem täglich neu erstelltem Farbprofil auszugleichen.       >       >       > Im Amateurbereich ist es dann ja auch wichtiger eine Profikamera zu       > haben statt seine Aufnahmen sauber zu belichten?              Nö, wie kommst du darauf?       Um zu erkennen, ob eine Aufnahme korrekt belichtet ist, braucht man kein       monatlich neu kalibriertes Display.              >> Die satten grün- und blau-töne, die       >> das mittelmäßige Display garnicht darstellen kann, kann man auch mit       >> dem besten Profil nicht wieder herzaubern.       >       > Was hat Farbsättigung mit farbrichtiger Darstellung zu tun?              Hohe Gesamtqualität bedeutet mehr als ein flaues, aber kalibriertes       Display. Zumindest solange, bis das Farbprofil, das neue Farben       herzaubern kann, erfunden wird.              > Weil das "Nikanon EF-D 2,8 24-70er" bei 2,8 schärfer und brillianter       > ist als das "Tamossikna 4-5,6 28-200" bei Blende 8, braucht man beim       > 2,8 24-70er auch nicht mehr fokussieren?              Nochmal lesen und nicht nur emotional draufloszuschreiben, hilft       vielleicht.                     >> Wenn man dann noch die       >> Farbtemperatur feinstufig einstellen kann, dann ist meist eh schon der       >> Ausbelichter/Drucker das schwächste Glied i der Kette und nicht mehr       >> der monitor.       >>       >       > Wenn der Bauer nicht schwimmen kann, ist die Badehose das schwächste       > Glied in der Kette?              Bevor der Nichtschwimmer sich eine zertifizierte, farbkalibrierte und mit       strömungsgünstig optimierter Haifischhaut-Oberfläche ausgerüstete       Badehose zulegt, sollte er erstmal ein Standardmodell nehmen und       Schwimmen lernen. Wenn er dann bei Wettkämpfen teilnimmt, kann er ja die       letzten paar Prozentpunkte mit einer Haifischhaut-Schwimmhose im       farbkalibriertem Sponsorenlook anziehen.       Danke für das Beispiel.              >>>Was Du da beschreibst ist grob schätzen, nicht einstellen.       >>       >> Ich schätze garnichts. Ich stelle bei mir srgb, 6500K, und einen       >> (überprüfbar korrekten) Gammawert von 2.2 ein.       >       > Und? Glaubst Du daß 6500K Farbstiche korrigiert?              Man könnte auch versuchen, für R,G,B verschiedene Gamma-Kurven       einzustellen, aber das bringt nichts, wenn eh kein relevanter Farbstich       vorhanden ist. Vielleicht solltest Du den Monitor mit dem "fiesen       Farbstich" einfach mal zur Reparatur bringen, anstatt immer wieder       wöchentlich das Farbprofil aufzufrischen?                     >> Ausbelichtungen sind       >> damit halbwegs mit dem Display-Bild vergleichbar, die Unterschiede       >> rühren von den unterschiedlichen Farbräumen, der Beleuchtung, dem       >> Labor, und zu einem minimalen Teil von Display her. Diesen minimalen       >> Fehlerteil noch weiter zu verkleinern, bringt im Hobbybereich nicht       >> mehr viel, da lässt sich an den anderen Fehlerquellen sehr viel       >> schneller was verbessern.       >       > Tut mir leid das ist Unfug. Das Diplay ist die letzte Instanz vor der       > Ausbelichtung oder bevor Daten an den Kunden gehen, wenn ich einen       > Farbstich irgendwo korrigieren kann, dann da.              Was genau hast du an "Hobbybereich" nicht verstanden? Da gehen die Daten       nicht an den Kunden, sondern da gehen die Daten vom Kunden zum Labor.       Und wie gesagt: Wenn das Display schon sauber eingestellt ist, reicht das       locker aus, um Farbstiche, Fehlbelichtungen,... anuszugleichen. Die       letzten paar Prozent aus dem Display herauszuquetschen ist halt etwas       esoterisch, wenn die nachfolgenden Schritte viel bedeutendere       Unsicherheiten beinhalten.              --       Viele Grüße,               Matthias              --- SoupGate-Win32 v1.05        * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)    |
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