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   Message 498,287 of 500,110   
   Matthias Wieser to Sascha Rheker   
   Re: Welches Bildschirmkalibriertool   
   23 Mar 06 00:11:01   
   
   From: matthias-usenet@gmx.de   
      
   Sascha Rheker wrote:   
      
   > Matthias Wieser schrieb:   
   >> Sascha Rheker wrote:   
   >>   
   >>   
   >>>Matthias Wieser schrieb:   
   >>>   
   >>>>Und   
   >>>>wenn einem das noch nicht reicht, muss man monatlich neu kalibrieren   
   >>>>und sich einreden, dass diese Arbeit lohnend ist.   
   >>>   
   >>>Sie ist es, da muß man sich nichts einreden.   
   >>   
   >>   
   >> Behauptung. Das ist ein subjektives Thema. Je nachdem, was dir deine   
   >> eigene Arbeitszeit wert ist, kann es natürlich schon sein, dass es   
   >> sich lohnt, monatlich neu zu kalibrieren...   
   >>   
   >   
   > Der Wert meiner Arbeitszeit definiert sich über die Qualität meiner   
   > Arbeit. Kalibration erhöht die Qualität.   
      
   Klar, wenn Fotografieren nicht nur Hobby ist und du dafür bezahlt wirst,   
   kann es sich schon lohnen, monatlich ein neues Farbprofil zu erstellen.   
   Hier geht es aber, wie schon mehrfach geschrieben, um reine   
   Hobbyanwendung. Da muss jeder selber wissen, wie viel ihm seine Zeit   
   wert ist und wo er sie hineinsteckt. Was ich weiter oben gezeigt hatte,   
   war, dass es Bereiche gibt, wo der ROI höher ist.   
      
      
   >>>> Die satten grün- und blau-töne, die   
   >>>> das mittelmäßige Display garnicht darstellen kann, kann man auch mit   
   >>>> dem besten Profil nicht wieder herzaubern.   
   >>>   
   >>>Was hat Farbsättigung mit farbrichtiger Darstellung zu tun?   
   >   
   >> Hohe Gesamtqualität bedeutet mehr als ein flaues, aber kalibriertes   
   >> Display. Zumindest solange, bis das Farbprofil, das neue Farben   
   >> herzaubern kann, erfunden wird.   
   >   
   > Sinn von Kalbibrierung ist nicht auf dem eigenen Display geile fette   
   > Farben bei flauen Bilddaten zu sehen, wenn man flaue Daten knackig   
   > will, dann macht man mit EBV.   
      
   Schön, dass du das der Allgmeinheit mitteilst. Aber unabhängig davon: Du   
   kannst so viel EBV machen, wie du willst, den Farbumfang des Displays   
   kannst du freilich damit aber auch nicht aufweiten.   
      
      
   >>>Weil das "Nikanon EF-D 2,8 24-70er" bei 2,8 schärfer und brillianter   
   >>>ist als das "Tamossikna 4-5,6 28-200" bei Blende 8, braucht man beim   
   >>>2,8 24-70er auch nicht mehr fokussieren?   
   >>   
   >>   
   >> Nochmal lesen und nicht nur emotional draufloszuschreiben, hilft   
   >> vielleicht.   
   >>   
   > Ach?   
      
   Ja klar, aber da kennt man ja.   
      
      
   >>>>>Was Du da beschreibst ist grob schätzen, nicht einstellen.   
   >>>>   
   >>>>Ich schätze garnichts. Ich stelle bei mir srgb, 6500K, und einen   
   >>>>(überprüfbar korrekten) Gammawert von 2.2 ein.   
   >   
   > Dass Dir der Unterschied zwischen einem Farbstich und einer   
   > Farbtemperatur nicht wirklich klar ist, merkt man.   
      
   Äh, auf diese Aussage hattest du schon eine Frage gestellt (siehe die   
   tiefe Zitierebene). Hat meine Antowrt nicht deinen Vorstellungen   
   entsprochen? Gute Taktik, sich dann nochmal dumm zu stellen und die   
   nächste Unterstellung zum Besten zu geben...   
      
      
   >> Man könnte auch versuchen, für R,G,B verschiedene Gamma-Kurven   
   >> einzustellen, aber das bringt nichts, wenn eh kein relevanter   
   >> Farbstich vorhanden ist.   
   >   
   > Jeder Farbstich ist relevant, dazu muß man sich hier nurmal die ganzen   
   > BKs mit den grünen Himmeln anschauen.   
      
   Beweis durch Beispiel (irgendeines farbstichigen BK Bildes)?   
   [...]   
      
      
      
   > Du hast nix verstanden, oder?   
   >   
   > Möchtest Du uns jetzt noch sagen, daß die ganzen Quato und LaCie   
   > Monitore, bei denen die Kalibrationshardware dabei ist, das nur haben   
   > weil sie so viel schlechter sind als das 17" TFT aus dem   
   > Lebensmittelmarkt.   
      
   Du hast nix verstanden, oder?   
      
   Möchtest Du uns jetzt noch sagen, daß die ganzen hochqualitativen   
   EIZO,IBM,Quato,... Displays, bei denen höchster Wert auf   
   Farbdarstellung, Gamut, etc. gelegt wird, für den Hobbyanwender viel   
   schlechter sind, als das 17" TFT aus dem Lebensmittelmarkt, das zwar   
   kein vernünftiges grün und blau darstellen kann, dank monatlich neu   
   erstelltem Farbprofil aber sehr gut zum Betrachten von   
   Schwarz-weiß-Fotos geeignet ist?   
      
      
      
   >>>Tut mir leid das ist Unfug. Das Diplay ist die letzte Instanz vor der   
   >>>Ausbelichtung oder bevor Daten an den Kunden gehen, wenn ich einen   
   >>>Farbstich irgendwo korrigieren kann, dann da.   
   >>   
   >>   
   >> Was genau hast du an "Hobbybereich" nicht verstanden? Da gehen die   
   >> Daten nicht an den Kunden, sondern da gehen die Daten vom Kunden zum   
   >> Labor.   
   >   
   > Und was meinst Du wo die "Ausbelichtungen" aus meinem Satz gemacht   
   > werden?   
   >   
   > a) auf einer Waldlichtung   
   > b) in Liechtenstein   
   > c) in einem Labor   
   > d) im Glühbirnenwerk   
   >   
   > Ich rate Dir übrigens dringend zum Publikumsjoker...   
      
   Du verkrampfst langsam. Wenn du den Wink mit dem Zaunpfahl bzgl.   
   Hobby/Beruf ("vom Kunden"/"an den Kunden") nicht erkannt hast, solltest   
   du dir lieber den weiter oben schon mehrfach genannten Tip beherzigen   
   und dich hier nicht ganz lächerlich machen.   
      
   Aber ich verstehe schon, wer viel Lebenszeit dafür aufgewendet hat, das   
   letzte Prozentpünktchen Darstellungsgenauigkeit aus seinem Monitor   
   heraus zu kitzeln, ereifert sich vielleicht mal etwas emotionaler und   
   verfällt schnell in ein schwaz/weiß-Denken.   
      
      
   >> Und wie gesagt: Wenn das Display schon sauber eingestellt ist, reicht   
   >> das locker aus, um Farbstiche, Fehlbelichtungen,... anuszugleichen.   
   >   
   > Das ist Schwachsinn! Wenn da ein Farbstich ist, ist das Display eben   
   > nicht sauber eingestellt.   
   >   
   > Wer glaubt, Fehlbelichtungen auf dem Monitor ausgleichen zu können,   
   > sollte sich übrigens wirklich mal Gedanken machen, ob er   
   > Bildbearbeitung mit der Einstellreglern am Monitor oder einem   
   > Bildbearbeitungsprogramm machen will.   
      
   Du willst nicht unvoreingenommen lesen und verstehen, oder?   
   Kennt man ja. Aber du wirst es nicht glauben: In der Amateur-Praxis   
   reicht ein "sauber eingestelltes" Display locker aus, um "Farbstiche,   
   Fehlbelichtungen," etc. erkennen und ausreichend gut ausgleichen zu   
   können.   
      
   Wenn du meinst, dass das zwingend das monatliche Neukalibrieren   
   vorraussetzen würde, soll mir das recht sein.   
      
   --   
   Viele Grüße,   
      
                   Matthias   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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