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|    Message 498,484 of 500,110    |
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|    Re: Was fokussieren?    |
|    24 Mar 06 11:11:12    |
      From: J.Gerkens@nurfuerspam.de              Chris Kizuna haute in die Tasten:              > Ich habe meine Olympus jetzt seit ein paar Wochen, aber bei der       > Funktionsflut noch nicht mal die ganze Anleitung durchgearbeitet. Die       > "normalen" Sachen weiss ich, aber alles andere?              Das zeigt das eigentliche Problem auf. Ihr lasst euch von der       Funktionsvielfalt der Geräte verwirren, anstatt Euch erst mal auf das zu       beschränken, was wirklich elementar ist.              Die Benutzung von Verschlußzeit, Blende und Empfindlichbeit, bzw. deren       Zusammenspiel sine es und absolutes Basiswissen, um überhaupt gezielt       fotografieren zu können.              Dieses Basiswissen wird aber eben nicht in der Gebrauchsanweisung       vermittelt.              > Meine erste Nikon hatte eine Zeitautomatik und das war's. Da mußte man       > sich nicht drei Dutzend Knöpfe und ihr Zusammenspiel merken.....              Ganz ernsthaft: Ich habe inzwischen die vierte Digitalkamera. Dazu kommt       auch schon mal jemand mit einer Kamera an, die ich noch nie in der Hand       hatte. Damit kann ich, wenn sie das bietet, nach 10 Minuten manuell       fotografieren, ohne das Handbuch überhaupt nur gesehnen zu haben.              Der Grund ist einfach: Das Grundlagenwissen ist bei jeder Kamera, ob analog       oder digital in gleicher Weise nützlich und man muß es sich nur einmal       aneignen, um mit jeder Markenkamera fast sofort zur Tat schreiten zu können.              > Wenn fotografieren das einzige wäre, das ich tue, dann wäre es auch       > sicher leichter. Aber beruflich muss ich mir noch die Bedienung       > komplexer Programme merken (auch da vergesse ich alles, was ich nicht       > ständig benutze, halte ich für VÖLLIG NORMAL), neben den ganz       > normalen Bürokommunikationsmitteln etc.              Falsche Lernweise. In der Fotografie hilft es, sich einmal das Basiswissen       anzueignen, um praktisch mit jeder Kamera aus dem Stand klar zu kommen.       Alles weitere, z.B. speziellere Funktionen, lernt man erst dann, wenn man       die jeweilige Kamera länger oder auf Dauer benutzt.              > Bei der Flut an Abläufen, Funktionen und Gegebenheiten, die sich unser       > Hirn merken muss, ist es einfach ein normaler Schutzmechanismus,       > "Überflüssiges", sprich selten Gebrauchtes auszublenden.              Stimmt. Deshalb sorgt das erwähnte Grundlagenwissen dafür, daß man weiß, was       man tut und kann es mit jeder manuell voll bedienbaren Kamera entsprechend       umsetzen, ohne sich erst mit x speziellen Features zu belasten. Die sind in       der Tat oft nur Ballast.              bis denne       Jürgen Gerkens              --- SoupGate-Win32 v1.05        * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)    |
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