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|    Re: Hochzeitsfotos    |
|    27 Mar 06 10:36:00    |
      From: J.Gerkens@nurfuerspam.de              Richard W. Könning haute in die Tasten:              > Ich vermute, daß Saschas "Krank!" sich eher darauf bezieht, daß es       > sich bei einer Hochzeit genannten Veranstaltung nicht in erster Linie       > um ein Foto-Shooting und eine Film-Aufnahme handelt, sondern darum,       > daß sich zwei Menschen geloben, ihren weiteren Lebensweg gemeinsam zu       > gehen, in guten wie in schlechten Tagen. Es mag allerdings sein, daß       > ich hoffnungslos altmodisch bin...              Das habe ich so auch aufgefaßt, nur denke ich, daß das eben mit mehr Stil       und gesitteter über die Bühne geht, wenn sich ein bis zwei Foto- und ein       Videofilmender mit dem Reggisseur der Veranstaltung arrangieren, damit auch       diese Erinnerungen weder im Chaos enden, noch ein verblitztes Hochzeitsvideo       entsteht.              Die Verwandtschaft bleibt erst mal komplett in der Kirche, während sich das       Paar einmal für das Video direkt in Bewegung setzt. Danach stellen sie sich       noch mal vor den Altar und man kann Fotos machen, auch mit Blitz, ohne die       Trauung zu stören. Erst dann marschieren sie noch mal für Fotos aus der       Kirche und der Videofilmer kann draußen noch mal aus einer zweiten       Perspektive filmen. Auch draußen hat man sich dann mit dem Videofilmer, den       man vorher oft gar nicht kennt, schon abgesprochen und das ganze geht       geordnet und mit entsprechender Würde ab.              Wie ich schon schrieb artet es eher dann aus, wenn alle möglichen Tanten und       Onkel partout selbst noch Fotos schießen müssen, wie Teenies auf einem       Popkonzert mit der Knipse herum blitzen und einem dabei kreuz und quer ins       Bild rennen. Daß sie bei dem Licht mit ISO 200 Leitzahl 10 bis 12 und Blende        > 5.6 ohnehin kein Foto zustande bekommen, kann man mit denen da ja wohl       kaum noch diskutieren.              Als ich das erste Mal selbst Hochzeitsfotos gemacht hatte und meine       Begleiterin als Backup mit hatte, war ich von diesem Vorschlag des Pfarrers       jedenfalls sehr überrascht und nahm ihn sofort an. Es ging sehr schnell,       dadurch lief aber auch alles sehr geordnet. Das hatte ich wie gesagt schon       ganz anders erlebt, auch auf einer Hochzeit mit einem Profi, dem die Gäste       permenent vor die Linse taperten und auf Hochzeiten, wo alle möglichen Leute       herum knipsten, ich aber "nur" als Gast anwesend war.              Das größte Problem bleibt meinem Eindruck nach, daß man einem Profi eher       glaubt, wenn dieser bewußt bestimmte Zeiten einplant oder noch zu       entsprechendem Licht verabredet, während man sich als Amateur den Mund       fusselig sabbeln kann, daß Blitzaufnahmen gerade bei solchen Anlässen ihre       Grenzen haben. Wenn sich schon vorher abzeichnet, daß diese Bedingungen       nicht stimmen werden, sage ich Fotoaufnahmen inzwischen gar nicht erst zu.              bis denne       Jürgen Gerkens              --- SoupGate-Win32 v1.05        * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)    |
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