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|    Stephan Grossklass to All    |
|    Samsung Digimax S500: Erste Eindruecke    |
|    03 Apr 06 00:42:35    |
      From: sgrokla-nospam04q2@yahoo.de              Nachdem unsereiner letzte Nacht spontan um ein ganzes Jahr gealtert ist       ), war ich heute um eine Digicam (nebst Speicherkarte - Toshiba SD 512       MiB - und Kameratäschchen) reicher, die besagte Samsung Digimax S500. 3x       optisch (Samsung SHD), 5 MP auf 1/2,5", LCD 2,4" (kein opt. Sucher),       SD/MMC + 20 MiB intern, 2x AA/R6, gedacht als Familien- und       Allerweltsknipse zum günstigen Preis. Die ist so neu, daß der Default       fürs Datum der 1.1.2006 ist, Tests im Netz sucht man noch vergeblich.       Gibt auch die S600 (6 MP bei gleicher Sensorgröße, sonst gleich - den       Vorteil sehe ich da nicht wirklich).              Verarbeitung: Gehäuse Plaste/Metall, gut verarbeitet (daß die Koreaner       das hinkriegen, zeigte schon mein iAudio G3), macht 'nen stabilen       Eindruck. Display nackt, naja. Batteriefachdeckel Plaste, aber zweifach       eingehakt und anscheinend nicht zu sehr unter Spannung. Beim       Stativgewinde hat's auch nur für Plaste gereicht.              Bedienung: Intuitiv bzw. kinderleicht, würde ich sagen. Man sollte im       Handbuch nach Stromversorgung und Einlegen der Speicherkarte zuerst die       Bedienelemente abklappern, dann die Kamera ausprobieren und erst danach       weiterlesen, sonst verwirrt einen das Handbuch fast mehr. Display ist       schön groß und einwandfrei ablesbar, genau das richtige für mich (auch       das Ansehen von Bildern macht da Spaß, wobei die Bedienung auch dort       sehr eingängig ist; bei der Dimage S414 konnte man nicht gleichzeitig       den Zoom-Level ändern und im Bild navigieren, das war immer etwas       nervig); minimale Helligkeit dürfte im übrigen fast immer reichen.       Einschalter und Moduswahlrad getrennt, das ist gut.              Geschwindigkeit: Verdammt schnell. Nach dem Einschalten ist die Cam       innerhalb von 2 Sekunden da, Abschalten ist ähnlich fix, Abspeichern in       5 MP bei Quali "superfein" dauert so 4 s. Kein Vergleich zur Dimage       S414, die meine Eltern haben und die ich mir bis dato immer pumpen mußte       (Bilder deutlich kleiner und trotzdem mindestens 7-8 s Speicherzeit,       auch sonst merklich geruhsamer). AF/Auslösezeiten schienen mir auch OK,       muß ich mal drauf achten. USB-Geschwindigkeit kein Schimmer, meine Kiste       hat nur USB 1.1. Wollte die Cam im übrigen erst gar nicht annehmen, dann       letztlich USB-Controlletti deaktiviert und wieder aktiviert, dann ging       alles - go figure.              Bildquali: Schon im Auto-Modus prima, AFAICS. Weißabgleich haut im       Regelfall ganz gut hin, beim Test mit Sparschlampenlicht war ich dann       ein wenig von den Socken ob der doch recht brauchbaren Farbwiedergabe       (bei der S414 ging da ohne manuellen garnix, weswegen ich auch bei       dieser Cam unbedingt die Möglichkeit haben wollte). Sind Belichtung und       Weißabgleich mal nicht so optimal, kann man immer noch in den       Programm-Modus und daran drehen (nebst Empfindlichkeit, R/G/B und       Mehrpunkt/Spotmessung), manueller Weißabgleich anhand eines weißen       Objekts inklusive. Da die Bilder einen recht rauscharmen Eindruck       machen, dürfte wohl eine Rauschunterdrückung implementiert sein. Farben       sind recht gut, eher mal zu kräftig als zu blaß, wie von einer       Consumerknipse zu erwarten. Makromodus auch ausprobiert, geht astrein.       (Das Handbuch weist darauf hin, bei Abständen unter 30 cm den Blitz       abzuschalten. Naja, so kann man's auch machen...) Videoaufnahme auch       getestet, geht, Ton war recht leise.              Stromverbrauch: Unsere alten 2200er Akkus sind wohl nicht mehr so       besonders fit in Sachen Innenwiderstand, naja, Ansmann-Akkubräter       (Ersatz für beides ist in Arbeit). Die frißt sie jedenfalls ziemlich zum       Frühstück, was mich bei der Displaygröße auch nicht wirklich wundert.       (In der S414 halten sie auch nicht mehr besonders lange, nur daß die       gleich 4 will.) Externe Stromversorgung geht wohl nur über die       Basisstation (Sonderzubehör).              Sonstiges: Allemal klein genug, um sie auch mal bei einladender       Wetterlage zur Uni mitzuschleppen (es gibt nichts ärgerlicheres als       reizvolle Motive und keine Kamera) - mit vollen Ersatzakkus natürlich.       So einen Klotz wie die S414 wollte ich deswegen auch gar nicht haben.       Die Wiedergabelautstärke über den Lautsprecher kann man im übrigen ruhig       runtersetzen. Firmware-Updates gibt es (noch) keine, sehe bis dato auch       keinen Grund dafür.              BTW: Online-Preisvergleiche sind in Sachen Konsumelektronik eine der       nützlichsten Erfindungen der Neuzeit. Ohne wären wir jedenfalls nie auf       dieses Modell gekommen.              Stephan       --       Home: http://stephan.win31.de/       PC#6: i440BX, 2xP3-500E, 704 MiB, 250+80 GB, R9k AGP 64 MiB, 110W              --- SoupGate-Win32 v1.05        * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)    |
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