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|    Dieter Lefeling to All    |
|    Re: Welche Digikamera kann es qualitativ    |
|    04 Apr 06 23:43:12    |
      From: didis.mehlbox@web.de              Peter Lünn schrieb:              > Gemeint sei hier nur die Abbildungsqualität, der Preis ist nebensächlich.       > Qualitativ gute bis sehr gute Fotos sollen geschossen werden, ohne ein       Studium       > in Fototechnik abschließen zu müssen und ohne großes Bremborium. Einschalten,       > loslegen und schöne Fotos nach Hause bringen ist die Devise. Schrauben,       drehen,       > einstellen und Objektive wechseln sind nicht mein Ding, geht das auch anders?              Aus Deinen Worten spricht eine gewisse Furcht vor der Technik, so als       waere SLR eher "was fuer Profis" und alles fuerchterlich kompliziert.       Dabei ist das Gegenteil der Fall:              Jede mir bekannte Einsteiger- bis Mittelklasse-DSLR hat sowas wie einen       "Vollautomatik"-Modus, also eine "Alles-Gruen"-Einstellung. Darin ist       ein Teil der Funktionen gesperrt, der Rest steht auf Automatik, die       Eingriffsmoeglichkeiten sind beschraenkt. Rein technisch bedienen kann       das so ziemlich jeder, der auch eine Kompaktdigi ans Laufen bekommt.       "Schrauben, drehen, einstellen" ist nicht notwendig. Geht aber, wenn man       es will. Und dann weitaus schneller und einfacher als an der Knipsdigi.              Nein, SLRs sind nicht per se kompliziert oder schwierig. Im Gegenteil       bieten sie Vorteile und in verschiedenen Punkten einfachere Handhabung:       Du brauchst nicht auf ein in der Sonne kaum erkennbares Display zu       schielen oder durch einen parallaxfehlerbehafteten Winzsucher zu peilen,       sondern siehst ein schoenes grosses Sucherbild. Du brauchst Dich nicht       angesichts einer wackeligen Kamera, am ausgestreckten Arm zwischen den       spitzen Fingern gehalten, mit der Hoffnung auf eine einigermassen ver-       wacklungsarme Aufnahme zu begnuegen, sondern Du kannst das Teil ver-       nuenftig stabil am Auge halten und weisst spaetestens nach einem Blick       auf die Verschlusszeit (direkt unter dem Bild), dass Du das Bild noch       machen kannst. Du brauchst Dich auch nicht mit irgendwelchen Zoomtasten       herumzuaergern, die dann doch nur drei, vier feste Zwischenstufen bieten       und umstaendlich zu handhaben sind, sondern Du drehst den Zoomring mit       einer simplen Handbewegung exakt auf den Bildausschnitt, den Du haben       willst. Einfach so. Du brauchst nicht zu warten, bis der AF scharf ge-       stellt hat oder die Kamera mal ausloest, sondern Du machst das Bild       dann, wenn *Du* es willst (Ausloeseverzoegerung nahezu Null). Und wenn       Du doch mal was einstellen willst, hangelst Du Dich fuer die wichtigen       Funktionen nicht durch tausend Untermenues, sondern stellst das einfach       an einem dafuer vorgesehenen Knopf ein.              Mal abgesehen von grundsaetzlichen Vorteilen in der Bildqualitaet.              Soll heissen: Du kannst auch DSLRs aehnlich benutzen wie Kompaktdigis.       Nur mit noch weiteren zahlreichen Vorteilen.              Was Du aber auch nicht vergessen solltest: das erwaehnte "Brimborium"       ist in vielen Faellen ganz einfach erforderlich, um zu dem gewuenschten       Bild zu gelangen. Wer nix einstellt, muss sich eben mit dem begnuegen,       was die Automatik macht. Die kann aber nur wenig. Und vor allem: sie       kann nichts perfekt, sondern nur "automatisch". Deswegen heisst sie ja       Automatik, und nicht Perfektik. <8)              Dieter              --- SoupGate-Win32 v1.05        * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)    |
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