From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Tue, 19 Aug 2025 18:36:19 -0000 (UTC) schrieb Andre Eiger   
   :   
      
   >Wolfgang Strobl wrote:   
   >> Am Sat, 16 Aug 2025 20:53:24 -0000 (UTC) schrieb Andre Eiger   
   >> :   
   >>   
   >>>Wolfgang Strobl wrote:   
   >>>> Am Thu, 14 Aug 2025 18:23:53 -0000 (UTC) schrieb Andre Eiger   
   >>>> :   
   >>>>   
   >>>>>Wolfgang Strobl wrote:   
   >>>>>> Am Thu, 14 Aug 2025 12:14:44 -0000 (UTC) schrieb Andre Eiger   
   >>>>>> :   
   >>>>>>   
   >>>>>>>Wolfgang Strobl wrote:   
   >>>>   
   >>>> [...]   
   >>>>   
   >>>>>> Mir reicht es, mit der seit 'zig Jahren gewohnten Anordnung   
   >>>>>> zweier Handbremsen fahren zu können: Vorderradbremse links,   
   >>>>>> Hinterradbremse rechts.   
   >>>>>   
   >>>>>Mit der gewohnten Anordnung geht es mir genauso, und zwar aus dem   
   >>>>>Grund der antrainierten Reflexe. Und da ich auch Motorrad fahre,   
   >>>>>haben meine Fahrräder die VR-Bremse rechts.   
   >>>>   
   >>>...   
   >>>> Freilich verliert man ein wenig die Geläufigkeit, wenn man ein   
   >>>> Fahrzeug lange gar nicht fährt, das hat man aber schnell wieder.   
   >>>> So lange sich Fahrzeuge bzw. ihre Hebelei genügend voneinander   
   >>>> unterscheiden, fällt es mir nicht schwer, beim Umstieg vom dem   
   >>>> einen auf das andere Fahrzeug auch bzgl. meines Umgangs damit   
   >>>> umzuschalten. Das geschieht ganz automatisch.   
   >>>   
   >>>Und welchen Vorteil siehst Du darin, sich bei einem seltener   
   >>>gefahrenen Fahrzeug wieder an die andere Anordnung gewöhnen   
   >>>zu müsseen?   
   >>   
   >> Woraus schließt Du eine solche Notwendigkeit? Die erwähnte   
   >> Geläufigkeit bezog sich nicht auf die Position des einen   
   >> Bremshebels, jedenfalls nicht alleine und nicht primär.   
   >   
   >Freilich nicht alleine auf den Bremshebel. Aber eben auch auf den.   
   >Im Unterschied zu Klingel oder Schalthebel ordne ich der Bremse   
   >eine wesentlich höhere Relevanz zu.   
   >   
   >   
   >> Das ist ja gerade der Punkt: Auf die Besonderheiten und   
   >> Unterschiede eines bestimmten Fahrzeugs oder Fahrradtyps in   
   >> Relation zu anderen muss man sich so oder so einstellen und   
   >> jeweils umschalten. Das geht aber schnell und um so schneller, je   
   >> geläufiger einem der betreffende Fahrzeugtyp ist.   
   >   
   >Unbestritten. Das erklärt aber immer noch nicht den Vorteil   
   >willkürlich unterschiedlicher Anordnungen. Oder gibt's den nicht?   
      
   Um das zu beantworten, wäre zunächst Dein ziemlich willkürlicher   
   Umgang mit dem Begriff "willkürlich" zu klären. Ich bleibe   
   einfach aus Gewohnheit und langjähriger Praxis bei dem, was   
   hierzulande über Jahrzehnte hinweg verkauft und genutzt wurde:   
      
   a) Fahrräder mit Nabenschaltung und Rücktritt hatten ganz   
   einheitlich nur eine Handbremse rechts (Hollandräder und die   
   Fahrräder, mit denen ich als Kind bzw. Jugendlicher herumfuhr)   
   und   
      
   b) eine ganze Reihe von Reise- und Rennrädern, die ich bis heute   
   fuhr bzw. fahre - die hatten keine Fußbremse, sondern zwei   
   Handbremsen und ganz einheitlich die Handbremse für das Vorderrad   
   links, sowie die über einen langen Zeitraum die beiden   
   Schalthebel am Unterrohr, die einzeln oder gleichzeitig mit der   
   rechten Hand bedient werden konnten.   
      
   Die unterschiedliche Position des Bremshebels der Vorderradbremse   
   bei grundverschiedenen Fahrrädern mag vielleicht jemanden   
   überfordern, der als Rentner erstmals auf ein Fahrrad steigt.   
   Dies würden dann aber die unterschiedlichen Bauformen von   
   Bremshebeln auch schon tun, die man an Fahrrädern findet.   
      
   Ich habe das jetzt so so oft erläutert, dass ich es so langsam   
   leid bin, bei diesem Beschäftigungsspielchen weiter mitzumachen.   
      
   Wenn Du sagen willst, dass Du die Position des Bremsgriff für das   
   Vorderrad oder auf die Vorderräder an allen Fahrrädern   
   unterschiedlichster Bauart zwangsweise vereinheitlicht sehen   
   möchtest, egal was bislang üblich und im Gebrauch war und ist und   
   Dir andere Erwägungen und Präferenzen gleichgültig sind, egal wie   
   sie begründet werden, dann schreib' das doch einfach so.   
      
      
   >Mich interssiert, welche Vorteile Du einer willkürlich unterschiedlichen   
   >der Bremsen Anordung siehst. Oder ist Dein Punkt so zu verstehen, dass   
   >Du schon für eine gleichartige Bremsanordung plädierst, aber unterschiedlich   
   >nach Bauform des Rades? Also beispielsweise bei allen Rennrädern mit   
   >Dropbar gleich, bei allen rücktrittgebremsten Hollandrädern gleich, usw.?   
      
   Die von mir bevorzugte Anordnung ist nicht willkürlich, es ist   
   für diese Diskussion nicht förderlich, penetrant das Gegenteil zu   
   behaupten.   
      
   Ich halte es für vernünftig, beim Rennrad und bei Reiserädern,   
   also Fahrrädern mit Rennlenker aka Dropbar bei der üblichen   
   Anordnung - Vorderradbremse links, Hinterradbremse rechts - zu   
   bleiben. Zwar ziehe ich für mich als Rechtshänder diese Anordnung   
   aufgrund der bereits geschilderten Vorteile vor, jedoch   
   akzeptiere ich, dass andere Menschen andere Präferenzen haben,   
   aus guten wie aus schlechten Gründen. Das ist aber kein Grund,   
   eine gängige Praxis umzustoßen - Rennräder und die meisten Räder   
   mit zwei Handbremsen werden mit Vorderradbremse links verkauft   
   und gefahren -, was dann letztlich auf auf die Forderung   
   hinausliefe, die umgekehrte Anordnung durch eine Regulierung zu   
   erzwingen.   
      
      
   --   
   Thank you for observing all safety precautions   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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