From: anton@mips.complang.tuwien.ac.at   
      
   Arno Welzel writes:   
   >Wobei hier auch das Problem besteht, dass Formulierungen wie "LKW-Fahrer   
   >hat mit seinem Fahrzeug einen Radfahrer überfahren" mitunter schon als   
   >unbewiesene Tatsachenbehauptung angesehen werden könnten. Zeitungen   
   >werden wohl schon genug Ärger mit Anzeigen wegen sowas gehabt haben,   
   >weshalb sie sich dann auf eine Formulierung wie "Ein Radfahrer wurde von   
   >einem LKW überrollt" o.Ä. zurückgezogen haben, um nur ja niemandem die   
   >Gelegenheit zu geben, gegen den Artikel zu klagen.   
      
   In anderen Faellen haben die Zeitungen da keine Beisshemmung. Wenn   
   ich mir z.B. gerade eben krone.at anschaue, sehe ich folgende   
   Ueberschriften:   
      
   Sexhandel in Kolumbien: Oesterreicher auf der Flucht   
      
   Frau stach aus Angst vor Partner auf Kinder ein   
      
   Vater wollte Kind zum Schlafen in Kofferraum legen   
      
   Millionenauftrag ging an Ehemann von Ex-Ministerin   
      
   Und wenn man wenig angesehene Gruppen wie Auslaender oder Radfahrer   
   anschwaerzen kann, erst recht.   
      
   - anton   
   --   
   de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/   
   Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben.   
   Ist der Radverkehr erst separiert, diskriminiert man ihn voellig ungeniert.   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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