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   de.rec.fahrrad      More than just Kraftwerks Tour De France      6,175 messages   

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   Message 4,317 of 6,175   
   Wolfgang Strobl to All   
   Re: Ueberfuehrungskosten bei Fahrraedern   
   09 Sep 25 09:05:16   
   
   From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Tue, 9 Sep 2025 00:50:11 +0200 schrieb Stefan   
   :   
      
   >Am 08.09.25 um 18:29 schrieb Anton Ertl:   
   >>>> 25 mm ist schon ganz schön dünn. Mit 40 mm wirken Straßenbahnschienen   
   >>>> gleich viel weniger bedrohlich.   
   >   
   >37mm passen noch genau rein (590x37) ... ich würde 42mm oder 45mm nehmen   
   >   
   >>>   
   >>> In Turin fielen mir zuletzt viele Essens-Spediteure mit Monsterreifen   
   >>> auf ihren Lieferrädern auf. Mode? Oder dortiger Verkehr incl.   
   >>> Straßenbahnschienen?   
   >   
   >> Was die Mode betrifft: Ich vermute, dass die das genommen haben, was   
   >> sie relativ billig bekommen haben, was aber so schnell ist wie ihr   
   >> Auftraggeber von ihnen verlangt.   
   >   
   >es gab mal eine Untersuchung zu den Verlusten bei   
   >Fahrradgeschwindigkeiten: die Reifenbreite trägt nur minimal zu den   
   >Verlusten bei. Es geht wohl eher um die Gewichtsreduktion, die   
   >inzwischen bei breiten Reifen auch über andere Wege erreicht werden kann.   
      
   Es geht wohl hauptsächlich um die Walkverluste.  Dünnner, aber   
   trotzdem robuste Mäntel sind freilich auch leichter als dickere.   
      
   >   
   >Carbonfelgen: wenig Unterschied zwischen den Breiten   
   >Stahlfelgen: massive Unterschiede in den sich drehenden Massen   
      
   Mit Carbonfelgen, auf denen ein breiter Reifen nahezu nahtlos in   
   eine Felge mit langgezogenem Profil übergeht, lässt sich bei   
   besseren Federungseigenschaften der Luftwiderstand deutlich   
   verringern. Das ist bei schnellem Fahren viel nützlicher als die   
   paar Gramm Gewichtsreduktion.  Die rotierende Masse ist nur bei   
   häufigem Tempowechsel von Bedeutung   
      
      
   >   
   >Breite Reifen sind auf Schotterwegen oder Sandwegen wesentlich   
   >angenehmer zu fahren.   
      
   Fraglos angenehmer, aber nicht angenehm.  Auch breite Reifen sind   
   auf ordentlichem Asphalt besser zu fahren.   
      
      
   >Bei breiten Reifen tendiere ich persönlich dazu   
   >den Reifendruck nicht so häufig zu kontrollieren und fahre daher mit   
   >viel zu geringen Reifendrücken, was massiv Kraft kostet.   
      
   Ich habe mir angewöhnt, den Reifendruck vor jeder längeren Fahrt   
   zu kontrollieren.  Die Daumenprobe ist unzuverlässig, die Makita   
   steht griffbereit und ich werde beim Nachpumpen frühzeitig auf   
   eventuelle Probleme hingewiesen.   Abgesehen davon habe ich kein   
   Watt Leistung zu verschenken.   
      
   --   
   Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen   
      
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