From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Wed, 10 Sep 2025 00:21:22 +0200 schrieb Juergen   
   :   
      
   >Am Tue, 09 Sep 2025 16:45:02 +0200 schrieb Wolfgang Strobl   
   [...]   
      
   >>KGG   
   >   
   >>60 Minuten KGG, 161 Aktivkalorien pro Stunde   
   >>72 Minuten KGG, 191 Aktivkalorien,   
   >> 159 Aktivkalorien pro Stunde   
   >   
   >>Touren   
   >   
   >>Burgsahr Winnen 84 km   
   >>4:53 h, 1246 Aktivkalorien, 255 Aktivkalorien pro Stunde   
      
   828 Hm   
      
   >   
   >>Straussenfarm 56 km   
   >>3:01 h, 878 Aktivkalorien, 292 Aktivkalorien pro Stunde   
      
   548 Hm   
      
   >   
   >>Kreuzbergrunde 20 km   
   >>1:39 h, 519 Aktivkalorien, 314 Aktivkalorien pro Stunde   
      
   517 Hm   
      
   >   
   >Ich komme auf deutlich mehr Energieverbrauch laut meinen elektronischen   
   >Gadgets.   
      
   Gesamtkalorien oder Aktivkalorien? Letztere sind die den   
   Grundumsatz übersteigenden verbrauchten Kalorien. Garmin weist   
   die separat aus. Bei meiner Fahrt über Burgsahr und Winnen   
   (s.o.) waren es z.B. brutto 1549 Kalorien.   
      
   >   
   >Etwa letzten So., gemütlich Runde über den Hügel:   
   >8,88 km, 1:12h, 744 kcal = 620 kcal/h.   
      
      
   >   
   >Di. kleiner Wettkampf, mit Glück an der Schwelle gelaufen.   
   >7,32 km 0:49h, 578 kcal = 708 kcal/h.   
   >Werte laut Garmin Forerunner, ihm stehen HF, Tempo, Höhenmeter (recht   
   >ungenau), Gewicht, Geschlecht, Alter zur Verfügung.   
   >   
   >Problem daran: Deutlich über eine Stunde zu laufen macht nicht mehr   
   >wirklich Spaß. Und für Übergewichtige das nicht unbedingt das Richtige.   
      
   Für leichte Normalgewichtige auch nicht unbedingt - Laufen war   
   nie mein Ding, insofern kann ich diesbezüglihc nicht mit   
   Vergleichsdaten dienen. Man kann aber davon ausgehen, dass Laufen   
   mit einem höheren Energiebedarf pro Kilometer verbunden ist als   
   Radfahren auf Fahrbahnen, ein dafür geeignetes Fahrrad   
   vorausgesetzt.   
      
      
   >   
   >Und dann war da noch die MTB-Runde vom Di., erst über einen Hügel, dann   
   >flach zurück. Insgesamt recht zügig.   
   >   
   >52,46 km 349 Hm 2:24h 1536 kcal = 640 kcal/h   
      
   22.3 km/h. Ob das bei den Höhenmetern viel oder wenig ist, läßt   
   sich ohne Kenntnis der Wegbeschaffenheit kaum beurteilen.   
      
   Ich habe oben mal die kumulativen Höhenmeter der drei   
   aufgelisteten Fahrten nachgetragen.   
      
      
   >Werte laut Sigma Ride 4.0+App, auch hier mit HF, Tempo, Höhenmeter   
   >(meiner Einschätzung nach genauer), Gewicht, Geschlecht, Alter   
   >berechnet.   
      
   Meine Werte beim Radfahren lt. Garmin 1030 bzw. Garmin Connect,   
   mit Puls von einer Forerunner, beim Krafttraining nur von der   
   Forerunner.   
      
   Wie Garmin kalkuliert (oder kalkulieren läßt), verrät Garmin   
   nicht, beim Krafttraining vtml. aber i.W. aufgrund der   
   Herzfrequenz (Puls). Beim Radfahren steht neben den besagten   
   Daten auch die direkt an den Pedalen gemessene Tretleistung zur   
   Verfügung und wird dann auch auch verwendet und nicht geschätzt.   
      
   >   
   >Ich muss meine Theorie des deutlich höheren Energieverbrauchs beim   
   >Laufen anscheinend überdenken.   
      
   Inwiefern? Ich habe keinen Zweifel, dass Radfahren im Gelände   
   nicht zwingend effizienter ist als Gehen oder Laufen im Gelände,   
   insbesondere dann, wenn es um hügeliges Gelände geht.   
      
   Ich fahre von eventuellen sehr kurzen Abstechern abgesehen aber   
   grundsätzlich nur auf asphaltierten Fahrbahnen und da mit einem   
   Tempo, das im Flachen i.W. schon vom Luftwiderstand dominiert   
   wird.   
      
      
   >Faustformel für zügiges Tempo (noch unter   
   >der Schwelle) Je Kilometer Körpergewicht in kg = Energieverbrauch in   
   >kcal. Die MTB-Runde war für mich allerdings fordernd, spürte danach   
   >meine Beine. Die Laufrunde vom Sonntag war gemütlich mit Gehen des   
   >steilsten Stücks.   
   >   
      
   Ich habe die Schaltung an unseren aktuellen Rädern zwecks   
   Schonung der Gelenke so ausgelegt, dass wir Anstiege, die wir   
   bewältigen wollen, mit einer genügend hohen Trittfrequenz fahren   
   können. Meine Beinmuskeln sind inzwischen wieder kräftig genug,   
   um mehr Drehmoment liefern zu können als für die Gelenke gut ist,   
   insofern macht sich die Belastung langer und zügig gefahrener   
   Runden überall anders bemerkbar, aber nicht an der   
   Beinmuskulatur.   
      
   Garmin liefert für jede Fahrt eine schöne Leistungskurve, die   
   einem auf einer logarithmischen Skala die über eine Zeitspanne   
   maximal erbrachte mittlere Leistung darstellt, für Zeitintervalle   
   von einer Sekunde bis fünf Stunden oder mehr. Das geht bei mir   
   von 94 Watt bis ca 1 kW, wenn ich den gesamten Erfassungzeitraum   
   von mehreren Jahren betrachte und weist maximal 81 Watt über zwei   
   Stunden auf, wenn ich die letzten drei Monate betrachte. Man wird   
   halt nicht jünger.   
      
   Andererseits, wenn ich mich darauf beschränke, die Leistung auf   
   einer Fahrt nicht nennenswert zu überschreiten, welche ich   
   dauerhaft aufbringen kann, dann bewältige ich >80km-Touren mit   
   einigen Höhenmetern wie die über Winnen immer noch ziemlich   
   mühelos. Für diese Abschätzung sind Messwerte bzw. Stützpunkte   
   wie die der darstellten drei Fahrten sehr hilfreich. Man neigt   
   anfangs dazu, mit zu viel Leistung zu fahren, weil alles ja so   
   mühelos ist, aber das rächt sich dann später im Verlauf der   
   Fahrt.   
      
   --   
   Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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