From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Sat, 27 Sep 2025 09:46:44 GMT schrieb Ulf Kutzner   
   :   
      
   >   
   >Wolfgang Strobl posted:   
   >   
   >> Am Sun, 21 Sep 2025 17:57:15 +0200 schrieb Juergen   
   >> :   
   >   
   >   
   >> >Ein wenig geht das für mich in Richtung Fiasko.   
   >>   
   >> Radwege in der Nähe von Straße[n] gehen auf Dauer immer in Richtung   
   >> Fiasko, auf unterschiedliche Weisen, zwischen denen turnusmäßig   
   >> abgewechselt wird. Irgend jemand könnte sich mal verdient machen   
   >> mit einer Sammlung all der bizarren Schleusenkonstrukte, mit   
   >> denen man den Übergang von öffentlicher Straße zu einem   
   >> selbstständigen Radweg abzusichern versucht.   
   >   
   >Ausleitung von einem nicht wenig befahrenen entschilderten   
   >Ex-Radweg auf die Bushaltestelle Mainstraße aus Richtung   
   >Feldbergplatz in Mainz im Verlaufe der Rheinallee würde Dich   
   >auch interessieren?   
      
   Ich dachte hier gerade nicht an klassische straßenbegleitende   
   Radwege, sondern (auch) an solche, die Teil der Tour waren, die   
   Jürgen beschrieben hat. Also selbständig geführte, für Kfzverkehr   
   gsperrte Wege, die aber in der Nähe der Straße bleiben bzw. auf   
   diese zurückführen und Umwege oder Abkürzungen darstellen. So   
   etwas wird traditionell in den Weg hinein abgepollert oder   
   sonstwie für den Autoverkehr unzugänglich gemacht. Aus diversen   
   Gründen oft erst ein, zwei Pkwlängen hinter der Einmündung -   
   ideal, um es zum Halten oder Parken eines Pkw, Lkw, Anhängers   
   oder sonstigen Hindernisses zweckzuentfremden. Ich hatte so   
   etwas auf meinem Arbeitsweg, einzementierte Absperrbake, rechts   
   ein Glascontainer, links eine Böschung, oder umgekehrt, je nach   
   Richtung, aus der man kommt.   
      
   2010 skizzierte ich es in   
      
      
   | Ich würde aufgrund langjähriger Erfahrung mit mehr oder   
   | weniger gesperrten Routen einen Schritt weitergehen und   
   | behaupten, daß es für den Radverkehr erheblich besser ist,   
   | wenn eine Route _nicht_ komplett für den Pkwverkehr   
   | gesperrt ist.   
   |   
   | Es zeigt sich nämlich immer wieder, daß die in dem Moment   
   | bzw. an genau der Stelle anfangen zuzuwachsen (bildlich   
   | gesprochen, es wächst da nicht nur Gebüsch, sondern es   
   | sprießen dann auch Mülltonnen, Behelfsparkplätze,   
   | Baugerät, Schuttberge und vielfältige andere Nutzungen aus   
   | dem Boden), wo mit motorisiertem Verkehr nicht mehr zu   
   | rechnen ist.   
   |   
   | Ich sehe das, beispielsweise, sehr schön an einer   
   | Abkürzung zwischen zwei parallelen Wegen auf meinem   
   | Arbeitsweg, die einige zig Höhenmeter und ein paar km Umweg   
   | erspart. Der schmale, rund 3 m breite asphaltierte Weg ist   
   | an einem Ende durch eine Absperrung unterbrochen, die aber   
   | eine schmale Lücke für Radfahrer und eine für Fußgänger   
   | läßt. Kurz vor dem Ende der langen Sackgasse liegt eine   
   | Tennishalle mit Autoparkplatz. Im Winter ist genau bis   
   | dorthin geräumt und/oder trockengefahren. Manchmal wird   
   | auch das - aus Sicht des Kfzverkehrs tote Ende auch als   
   | Ausweichparkplatz mitbenutzt, z.T. dann auch der Waldboden   
   | links und rechts mit aufgewühlt. Man sieht inzwischen durch   
   | einen einfachen Blick auf den Boden, daß dort "kein   
   | Verkehr" ist. Auf der anderen Seite der Absperrung (hier ist   
   | das Stück nur ungefähr so lang wie ein Lkw) steht linker   
   | Hand ein Glascontainer, rechter Hand geht es abwärts. Und   
   | vor der Absperrung steht häufig ein Lkw, weil es sonst   
   | nirgendwo einen so schön großen Parkplatz gibt. :-}   
      
   --   
   Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen   
      
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