From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Tue, 30 Sep 2025 10:12:18 +0200 schrieb hc.ahlmann@gmx.de (HC   
   Ahlmann):   
      
   >Wolfgang Strobl wrote:   
   >   
   >> Ich finde es erfreulich, dass man die Wahl hat.   
   >   
   >Darauf läuft es hinaus.   
      
   Für mich bedeutet das, fallweise (Naben-)dynamos oder   
   Akkuleuchten vorzuziehen, wobei ich mir sogar Einsatzzwecke für   
   Primärzellen vorstellen kann. Ich habe ein uraltes LED-Rücklicht   
   an meinem 1995 erworbenen Panasonic-Rennrad, welches ich kürzlich   
   mal wieder probeweise eingeschaltet hatte. Zu meiner Überraschung   
   tut es die Mignon-Batterie (irgend ein Markenfabrikat, Alkali)   
   immer noch. Warum Primärzelle? Ich hatte immer schon Wert darauf   
   gelegt, zumindest ein funktionsfähiges Rücklicht am Rennrad zu   
   haben, auch dann, wenn ich nicht vorhabe, bei Dunkelheit zu   
   fahren. Ein vernünftiges Rücklicht stellt immerhin die   
   Sichtbarkeit nach hinten und zur Seite her. Wenn man damit   
   rechnen kann, über die Gebrauchsdauer der Leuchte die Primärzelle   
   nicht wechseln zu müssen, ist sie möglicherweise die bessere   
   Lösung. In der Praxis hatte ich die Erfahrung gemacht, dass ein   
   Satz Primärzellen am für den Arbeitsweg (25 km Roundtrip)   
   genutzen Rennrad von Frühjahr bis Herbst hielt. Fahrten bei   
   Dunkelheit kamen durchaus vor, waren aber die Ausnahme.   
      
   >Torsten Müller hatte in datu Batterieleuchten   
   >als das Allheilmittel angepriesen, was ich nicht unwidersprochen stehen   
   >lassen konnte.   
      
   Das ist in der Tat Unsinn. 1992 hatte ich hier nach einem   
   Bericht über meine verschlissenen Walzendynamos dreier   
   verschiedener Hersteller folgendes geschrieben:   
      
   | M.E. sind ordentliche Akkus (wie z.B. der Friwo-Akku), die auch nicht   
   | so viel mehr wiegen als ein Walzendynamo, die bessere Loesung,   
   | wenn man fuer den Notfall auch noch einen ganz normalen Seitendynamo   
   | - wie Du ihn empfiehlst - montiert hat.   
      
   Zwischenzeitlich sind die Nabendynamos besser geworden, man hat   
   die Wahl zwischen preiswerten, die ein Laufrad kaum verteuern bis   
   hin zu Luxusmodellen, die kaum Wünsche offenlassen. Aber auch die   
   Akkuleuchten haben Fortschritte gemacht, sowohl in der   
   Funktionalität als auch, was Leistung und Leuchtdauer angeht.   
      
   Mein im Vorgarten mit einem massiven Rahmenschloss abgeschlossen   
   unter einer Plane abgestelltes Hollandrad hat wie erwähnt einen   
   Nabendynamo und das ist auch gut so, weil ich keine Lust hätte,   
   jedesmal zwei Akkuleuchten hervorzukramen und zu montieren, wenn   
   ich es mal wieder für eine Kurzstrecke benutze.   
      
   Ich habe den Thread in datu nicht verfolgt, weil ich die Gruppe   
   nicht abonniert habe, insofern kann ich nur anhand der von Dir   
   zitierten Schnipsel kommentieren. Eine Schaltung ganz ähnlich   
   Deiner, die allerdings einen Mikrocontroller zur automatischen   
   Umschaltung zwischen Dynamo und (Friwo-)Akku einerseits und   
   Abblend-/Fernlicht nutzte, hatte ich 1995 und dann 1998 hier in   
   <35eecf63.103415253@omega> beschrieben.   
      
   Batterieleuchten sind gewiss kein Allheilmittel, das schlechtere   
   Systeme ersetzen könnte oder sollte. Aber sie sind durchaus ein   
   mögliches "Heilmittel", wenn es darum geht, Schwächen   
   vorhandener, rein generatorbasierter Systeme zu kompensieren.   
   Front- und Rückleuchten haben nicht umsonst bisweilen Supercaps,   
   um kurze Pausen überbrücken zu können. Bei einem fern von   
   Reparaturmöglichkeiten genutzen Reiserad würde ich durchaus in   
   Erwägung ziehen, einen Satz Batterieleuchten mitzuführen.   
   Konjunktiv, weil mehrtägige Radreisen für uns aus diversen   
   Gründen kein Thema mehr sind.   
      
      
      
      
   --   
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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