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|    Message 4,601 of 6,175    |
|    Karl =?iso-8859-1?q?M=FCller?= to All    |
|    Re: ADFC Grossdemo in Stuttgart fuer meh    |
|    10 Oct 25 16:10:20    |
      From: mtb23@gmx.de              Am Fri, 10 Oct 2025 15:49:27 +0200 schrieb Arno Welzel:              > Karl Müller, 2025-10-09 13:37:       >       >> Am Thu, 9 Oct 2025 10:03:55 +0200 schrieb Arno Welzel:       >>       >>> Karl Müller, 2025-10-07 07:28:       >>>       >>> [...]       >>>> Was war noch mal 1933? Sollen wir jetzt das Wort "Jude" verbieten?       >>>       >>> Du plädierst dafür, dass man Radwege mit KZs vergleichen soll, oder       >>> worauf willst Du hinaus?       >>       >> Ich will darauf hinaus, das man nicht Wörte vebieten kann nur weil sie       >> im Zusammenhang mit menschenverachtenden Taten ausgesprochen wurden       >       > Wo schrieb ich denn, dass man Wörter verbieten soll?       >       > Es ist auch nicht verboten, "Arschloch" zu sagen - trotzdem möchten die       > meisten Menschen nicht so genannt werden und je nach Umstand kann es       > auch passieren, dass man dafür eine Strafe zahlen muss.       >       > Ich werde es immer kritisieren, wenn ich der Ansicht bin, dass ein       > Vergleich völlig daneben ist - und sich als Radfahrer auf die gleiche       > Stufe wie schwarze Sklaven zu stellen ist genauso unsinnig, wie bei       > "Jana aus Kassel", die öffentlich bekundet hat, dass sie sich fühlt       > Sophie Scholl, weil sie gegen die Maßnahmen der Regierung während der       > Corona-Pandemie demonstriert und im "Widerstand" ist. Sophie Scholl       > wurde *ermordet*. Was genau hatte "Jana aus Kassel" wohl zu befürchten?       > Mehr als eine Geldstrafe? Möglicherweise zeitlich begrenzte Haft wegen       > Widerstand gegen polizeiliche Maßnahmen? Das ist sicher ganz schrecklich       > für sie persönlich - aber eben trotzdem kein passender Vergleich und       > eher eine Mißachtung des Andenkens an Sophie Scholl.       >              Wenn polizeiliche Maßnahmen gefühlt ungerechtfertigt sind dann       unterscheidet sich das fühlbar kaum von polizeilichen Maßnahmen die       rechtmäßig ungerechtfertigt sind. Und wenn man dieses Gefühl ausdrückt und       als rhetorisches Mittel dazu die Überhöhung benutzt kann man das       kritisieren, man kann es aber auch lassen              Ob das ein passender Vergleich ist magst Du als faslch ansehen, andere       finden den Vergleich durchaus gerechtfertigt - das ist Meinungsfreiheit              > [...]       >> Das Volk soll so reden, wie ihm der Schnabel gewachsen ist - das ist       >> Freiheit!       >       > Es gilt dennoch nicht, dass man Aussagen nicht kritisieren darf. Auch       > die Kritik ist zu ertragen, selbst wenn sie Dir nicht gefällt.              Siehste, wir sind doch einer Meinung - gut so              mfg              Karl              --- SoupGate-Win32 v1.05        * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)    |
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