From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Tue, 28 Oct 2025 09:36:29 +0100 schrieb marc@invalid.invalid:   
      
   >Wolfgang Strobl wrote:   
   >>   
   >> Bei einem Fahrradparkhaus mit 12.500 Plätzen zentral am Bahnhof   
   >> frage ich mich, wer das eigentlich nutzt.   
   >   
   >[...]   
   >   
   >> Bleiben die 12.500 Nutzer alle in fußläufiger Entfernung um das   
   >> Parkhaus am Bahnhof? Ich glaube ja gerne, dass es sehr attraktiv   
   >> ist für Leute, die mit der Bahn anreisen und dann für einen oder   
   >> mehrere Tage entweder mit einem mit eigenen oder einem   
   >> Leihfahrrad der Station ihren Geschäften nachgehen. Aber so   
   >> viele?   
   >   
   >Ich habe 2 Arbeitskollegen, die ähnliche Infrastruktur in Amsterdam   
   >nutzen - die pendeln beide mit dem Zug rein, nehmen sich ihr Fahrrad aus   
   >dem Parkhaus, fahren damit ins Büro und stellen das Rad abends wieder in   
   >dem Parkhaus ab. Das scheint für die, und für viele andere Pendler sehr   
   >gut zu funktionieren.   
      
   Es bedeutet jedoch, dass die Fahrradmitnahme im Zug nicht   
   sonderlich attraktiv ist und sie an an ihrem Wohnort ein zweites   
   Fahrrad vorhalten müssen und dieses ggfs. dort an einer   
   Haltestelle oder einem Bahnhof parken müssen, um damit nach Hause   
   zu fahren. Erscheint mir ziemlich umständlich und mit einigen   
   Restriktionen verbunden. Ich für meinen Teil habe beim Pendeln   
   vorgezogen, die ganze Strecke mit dem Rad zu fahren, hatte aber   
   einen Kollegen, der ein Faltrad benutzte und fallweise im flachen   
   Teil die Straßenbahn und/oder für den Anstieg den Bus, je nach   
   Witterung und was sonst noch für Faktoren reinspielten. Scheint   
   mir die deutlich bequemere und flexiblere Lösung zu sein.   
      
      
   >   
   >(nach Amsterdam willste nicht mit dem Auto reinpendeln, zudem bietet der   
   >AG keine Autoparkplaetze am Buro, und die wohnen beide ein bisschen weit   
   >weg, um mit dem Rad von zuhause zu pendeln)   
      
   Bei einer drei mal so großen Stadt erscheint mir ein   
   überdimensioniertes Parkhaus am Rand des Stadtkerns erst recht   
   keine erstrebenswerte Lösung zu sein, vor allem dann nicht, wenn   
   es dazu dienen soll, das verteilte Abstellen von Fahrrädern zu   
   unterbinden. Da gibt es bessere Lösungen, mehr, kleinere und gut   
   verteilte Abstellanlagen und/oder Leihfahrradsysteme, so wie die   
   von Nextbike. Kann man ja durchaus mit einer Kombination aus   
   Radstation, frei verfügbarer Abstellanlage und einem Parkhaus   
   direkt am Bahnhof verbinden.   
      
   Utrecht hat ungefähr so viele Einwohner wie Bonn, Amsterdam   
   dreimal so viele.   
      
   --   
   Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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