Anton Ertl wrote:   
   > Ralph Angenendt writes:   
   >>Fahrrad im Berufsverkehr im Zug mitzunehmen skaliert halt nicht und   
   >>scheitert, wenn mehr als 15 Leute auf die Idee kommen, ihr Rad   
   >>mitzunehmen.   
   >   
   > Letzteres liegt einfach daran, dass die Zuege nicht dafuer gebaut   
   > sind. Das koennte man aendern.   
      
   Das wäre auch anspruchsvoll. Man könnte ja einen Fahrradwagen anhängen,   
   aber dann wäre an jeder Haltestelle grosses Hallo, wer denn jetzt zu   
   seinem Fahrrad muss, wo es steht, und wer es inzwischen geklaut hat.   
      
   > Aber wenn man sich ueberlegt, wie Zuege, Bahnhoefe und Zugbetrieb   
   > gebaut und organisiert werden muessten, damit auch nur die Haelfte der   
   > Passagiere zur Stosszeit Fahrradmitnahme praktizieren koennten, dann   
   > tuermt sich ein Problem auf das andere. Mit einem Faltrad statt einem   
   > ausgewachsenen Rad wird's etwas besser, aber der Platzbedarf ist immer   
   > noch hoeher. Da ist die Sache mit zwei Fahrraedern und zwei   
   > Parkhaeusern fuer Pendler praktikabler und billiger.   
      
   Ja, eben.   
      
   > Bei Nicht-Pendelstrecken muss dann aber etwas anderes her. Vielleicht   
   > Leihrad am Zielort? Oder doch Fahrradmitnahme?   
      
   Das mit den Leihrädern funktioniert aus Erfahrung gut. Fahrradmitnahme   
   geht wohl, ausser zu Spitzenzeiten, und ist auch nicht ganz günstig. Das   
   macht mal wohl eher dann, wenn man ausnahmsweise das Bahnhofsrad zur   
   Wartung mit nach Hause nehmen will. Oder halt als Tourist.   
      
   cu   
    .\\arc   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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