From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Sun, 2 Nov 2025 14:10:00 +0100 schrieb Thomas_Schlueter   
   :   
      
   >Am 02.11.2025 um 13:47 schrieb Wolfgang Strobl:   
   >>   
   >> Da ich als Nichtmitglied keinen Zugriff auf das PDF habe,   
   >> folgende Frage: wie wird hier die Kategorie Fatbike definiert?   
   >> Aus der Aufzählung schließe ich, dass hier vom Mofa abgesehen nur   
   >> 45km/h-Elektrozweiräder betrachtet werden, aber keine Pedelec,   
   >> wie sie in DE definiert sind. Was also unterscheidet Fatbike in   
   >> diesem Zusammenhang von S-Pedelec? Die Reifenbreite?    
   >   
   >Sorry, an dem Missverständnis bin ich wahrscheinlich schuld, weil ich in   
   >der gestern hier verlinkten Abbildung laut Überschrift die Absatzzahlen   
   >von "Krafträdern" vergleiche.   
   >   
   >Das Fatbike ist allerdings (anders als das S-Pedelec) kein zulassungs-,   
   >haftpflichtversicherungs-, helm- und führerscheinpflichtiges Kraftrad im   
   >straßenrechtlichen Sinne, sondern lediglich ein ganz normales Pedelec,   
   >das beim Treten nur bis maximal 25km/h elektrisch unterstützt. Der   
   >einzige Unterschied zum konventionellen Pedelec ist die für jugendliche   
   >Nutzer offenbar sehr attraktive Motocross-Optik in Verbindung mit einer   
   >offenbar sehr einfachen Frisierbarkeit.   
      
   Danke für die Erklärung. Was mich zu der Frage motivierte (und   
   ohne Zugriff auf die Quelle nicht zu beanworten ist):   
   Differenzieren die Datenlieferanten in ihrer Statistik   
   tatsächlich zwischen normalen Pedelec mit nichtfetten Reifen und   
   E-Fatbikes?   
      
   Auch wenn es keine Statistik ist, sondern nur anekdotisch - ich   
   habe in den vergangenen 2-5 Jahren vor allem bei der Querung des   
   höher gelegenen, in seinem Bereich aber flachen Stadtwaldes   
   ("Kottenforst") eine zunehmenden Präsenz von Fatbikes mit E-Motor   
   aber ohne Versicherungskennzeichen, also Pedelec beobachtet. Was   
   Frisieren angeht, sind mir allerdings mit deutlich schneller als   
   25 km/h mehr Zweiräder mit Nabenmotor am Hinterrad aufgefallen,   
   die konventionelle Fahrräder aufgemacht waren.   
      
   Abseits der für Kfz zugänglichen Straßen (hier: asphaltierten   
   Forstwegen) kontrolliert niemand und auf regulären Straßen wird   
   vmtl. vorsichtiger gefahren oder mehr auf mögliche Kontrolleure   
   geachtet. Was die Nutzer von Fatbikes auf den Forstwegen   
   motivierte, sich i.W. auf 25 km/h zu beschränken, kann   
   unterschiedliche Gründe haben. Um mit 1 kW fahren zu können,   
   braucht's keine Frisur, das ist völlig legal, leider, so lange   
   die im Mittel 250 Watt über eine halbe Stunde nicht überschritten   
   werden. Die Begrenzung auf maximal 400% der Eigenleistung ist   
   meines Wissens für Pedelec nur eine freiwillige Beschränkung   
   europäischer Hersteller von Pedelecmotoren. Da der tatsächliche   
   Satz an zu berücksichtigenden Regeln jedoch derart verteilt und   
   hinter Paywalls und dergleichen verborgen ist, herrscht m.E.   
   faktische Narrenfreiheit. Was niemand weiß und was auch keiner   
   Kontrolle unterliegt, ist das Papier nicht wert, auf das es   
   gedruckt wird.   
      
      
   --   
   Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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