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   de.rec.fahrrad      More than just Kraftwerks Tour De France      6,175 messages   

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   Message 5,104 of 6,175   
   Karl =?iso-8859-1?q?M=FCller?= to All   
   Re: Biobike (1/2)   
   07 Nov 25 17:23:17   
   
   From: mtb23@gmx.de   
      
   Am Fri, 07 Nov 2025 14:29:30 +0100 schrieb Wolfgang Strobl:   
      
   > Am Thu, 6 Nov 2025 16:54:47 +0100 schrieb marc@invalid.invalid:   
   >   
   >>Ferdinand Cramer  wrote:   
   >>>>   
   >>> ???Rennräder, Downhill-MTB's und BMX-Räder sind technisch und von der   
   >>> Anwendung her viel weiter auseinander wie ein Holland-Rad und ein   
   >>> Holland-Rad mit Batterie.???   
   >>> Äußerlich ja.   
   >>> Von der Anwendung her nein.   
   >>> Die Fahrräder haben gemeinsam, dass für die Erreichung von z.B. einer   
   >>> Geschwindigkeit von 25km/h eine nennenswerte Anstrengung nötig ist.   
   >>   
   >>Nein, nicht wirklich.   
   >>   
   >>Beim Rennrad sind die 25 km/h auf glatter Strecke und einem nicht ganz   
   >>unfitten Fahrer unaufgeregt quasi unbegrenzt haltbar.   
   >   
   > Diese Aussage verfehlt das Thema gleich mehrfach.  Erstens sind   
   > Eigenschaften wie "nicht ganz unfit", "unaufgeregt" und "unbegrenzt"   
   > nicht gerade typisch für diejenigen, die man auf E-Bikes gelockt hat.   
   >   
      
   Die Aussage mag das Thema verfehlen. Aber die Aussage ist trotzdem richtig   
   - mit dem Rennrad kann man locker in der Ebene 25 km/h fahren auch wenn   
   man nicht Tadej PogaÄ   
   ar heist   
      
   > Denn die haben damit auch die Entscheidung getroffen,   
   > vergleichsweise unfit zu bleiben und bezüglich "unbegrenzt"   
   > darauf zu setzen, dass die Akkukapazität eines E-Bike praktisch   
   > unbegrenzt erweiterbar ist, für die Zeitspanne, die unfitte Menschen es   
   > üblicherweise auf einem Fahrradsattel aushalten.   
   >   
      
   Was machst Du dir überhaupt für Gedanken über die Entscheidung von anderen   
   Leuten? Das geht Dich offen gestanden überhaupt nichts an   
      
   Keiner will in Dein Leben reinreden - warum willst Du in das Leben von   
   anderen reinreden?   
      
   > Zweitens ist kaum ein Mensch in der Situation, seine Wege ausschließlich   
   > oder auch nur überwiegend in der Weise zurückzulegen. Außer vielleicht   
   > diejenigen, die gelegentlich ein Rennrad mieten, um im Urlaub auf einer   
   > aufgelassenen Bahntrasse geradeaus zu rollen.   
   >   
      
   Dunkel ist Deiner Worte Sinn   
      
   > Drittens sprach Ferdinand von "Erreichung z.B. einer Geschwindigkeit von   
   > 25 km/h", also vom Beschleunigen und Halten.   
   > Das erfordert mehr Leistung und ist bei der Verwendung eines Rennrades   
   > wohl die Regel, egal ob das für sportliche Zwecke verwendet wird oder   
   > als effizientes Verkehrsmittel.   
   >   
      
   Na und?   
      
   > Ich habe in solchen Diskussionen den Vorteil, messen zu können,   
   > wie viel Leistung beim Fahren mit einem Rennrad tatsächlich benötigt   
   > wird und habe umfängliche Messreihen, welche mittleren Geschwindigkeiten   
   > ich tatsächlich unter welchen Bedingungen (Dauer, Geländeprofil,   
   > Verkehrssituation) fahren konnte und kann das auch mit früheren   
   > Aufzeichnungen vergleichen, denen ich zumindest Distanz, Zeit und   
   > Geländeprofil entnehmen und so zumindest grobe Rückschlüsse auf den   
   > seinerzeitigen Leistungsbedarf ziehen kann.   
   >   
      
   Achso, ich verstehe - Du wolltest uns nochmal darauf hinweisen das Du   
   alles wunderbar im Griff hast und jeder, der sich nicht so wie Du verhält   
   und nicht so wie Du ausgerüstet ist, sowieso keine Ahnung hat   
      
   Na dann ist ja alles gut   
      
   > Das Fazit bei der Betrachtung dieser Datensammlung stützt die zitiere   
   > Behauptung: Es erfordert selbst mit einem auf Tempo und Sparsamkeit   
   > optimierten Rennrad und unter optimalen Bedingungen eine fühlbare   
   > Anstrengung, auf 25 km/h zu kommen, sofern man nicht alle Zeit der Welt   
   > dafür hat.   
   >   
      
   Widerspruch in sich - wie soll man sich alle Zeit der Welt nehmen wenn man   
   eine bestimmte Geschwindigkeit (da ist irgendwie die Zeit mit drin)   
   erreichen soll   
      
   > Tatsächlich ist es genau das, was den Unterschied zu einem E-Bike   
   > ausmacht:  wer unfit ist und Anstrengung meidet, der braucht halt   
   > länger, um auf das gewünschte Tempo zu kommen und muss sich mehr   
   > anstregen, um es zu halten. Und genau das liefert den Ansporn,   
   > Fitness zu erwerben, es nervt erstens, zweitens lässt die   
   > Verkehrssituation zögerliches Anfahren oft nicht zu und last but not   
   > least liefert die Muskulatur für kurze Antrengungen wie z.B.   
   > Beschleunigungsvorgänge erheblich mehr Leistung, als insb. von   
   > Untrainierten dauerhaft aufgebracht werden kann.   
   >   
      
   Selbst wenn dem so wäre - warum willst Du andere Menschen bekehren? Kehr   
   doch für der eigenen Haustür   
      
   > Freilich rächt sich das dann manchmal, wenn man es übertreibt.   
   > Aber es funktioniert und wenn man es nicht überdosiert und fortsetzt,   
   > weil die Verkehrssituation es erfordert, dann nimmt die Fitness mit der   
   > Zeit zu. Rinse and repeat.   Neben der Fähigkeit, in der Ebene und nicht   
   > nur im Gefälle auf 25 km/h kommen zu können, gewinnt der unmotorisierte   
   > Radfahrende mit der Zeit auch die Fähigkeit, auf als 25 km/h zu   
   > beschleunigen udn mit höhrerem Tempo zu fahren, die gefühlt Anstrengung   
   > kommt zurück,   
   > wird aber nicht mehr als dauerhafte Bedrohung empfunden.   
   >   
      
   Bedrohung - wer bedroht denn hier wen? Oder leidest Du unter   
   Verfolgungswahn?   
      
   > Im Endeffekt ergibt sich bei Radfahrenden, die beim Fahrrad bleiben,   
   > statt auf ein E-Bike umzusteigen, auf diese Weise ein   
   > Geschwindigkeitsmix, der sich den Umständen anpasst, von der Tagesform   
   > über die Windverhältnisse bis zum Höhenprofil der zu fahrenden Strecke.   
   >   
   > Leider eliminiert das E-Bike aka Pedelec mit seiner Anfahrhilfe,   
   > mit seiner massiv überdimensionierten Motoren und mit deren progressiver   
   > Abregelung bis 25 km/h sämtliche dieser förderlichen Motivationen und   
   > Abläufe. Infolgedessen setzt sich bei den Nutzer dieser Fahrzeuge der   
   > für die Anbieter von Pedelec sehr lukrative Aberglaube fest, man müsse   
   > jung, gesund und sportlich sein, um ohne Motor mit dem Fahrrad schneller   
   > als 20 km/h oder sogar 25 km/h schnell fahren zu können.   
   >   
      
   Viele Worte für nichts - hast Du ein Trauma gegenüber Pedelecs?   
      
   > Man bemerkt insofern bei denen, die aufs Pedelec umgestiegen oder gleich   
   > damit angefangen haben, nicht nur die hier oft thematisierte, von weitem   
   > erkennbare Haltung auf dem Fahrzeug,   
   > sondern auch ein eher an andere Kfz erinnerndes Tempoprofil: Die   
   > gefahrene Geschwindigkeit resultiert nicht wie bei Fahrrädern aus der   
   > aufbringbaren Tretleistung und dem Leistungsbedarf der aktuellen   
   > Fahrsituation, sondern aus dem, was die Regulierung eines leistungs- und   
   > geschwindigkeitsbegrenzten Kfz halt zulässt.   
   > Für die überwiegende Mehrheit der Pedelecnutzer bedeutet dies:   
   > sie fahren mit einem Tempo von 18-25 km/h, unabhängig davon, ob ob auf   
   > schwerem Untergrund oder glattem Asphalt oder ob es mit mit drei Prozent   
   > einen Hügel hoch oder mit einem Prozent runter geht.   
   >   
   >   
   >>Beim Downhill-MTB sind die eingebaut (es heisst ja downhill, nicht   
   >>uphill), ...   
   >   
   > Mit "die" sind offenbar die 25 km/h gemeint, auf die man ein Rennrad   
   > vergleichsweise gut beschleunigen kann.  Die Behauptung kann man ja wohl   
   > nur als Veralberung verstehen.  Freilich kann man den Motorantrieb eines   
      
   [continued in next message]   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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