From: hc.ahlmann@gmx.de   
      
   Wolfgang Strobl wrote:   
      
   > Mit so einer Argumentation sollte man sehr vorsichtig sein.   
      
   Das war keine Argumentation, siehe die Signatur des postings.   
      
   Assistenzsysteme in großer Zahl, die häufig Alarm schlagen und   
   Aufmerksamkeit des Fahrers erhaschen, ziehen sie vom Verkehrsgeschehen   
   ab. Gleichzeitig arbeiten sie aber nicht fehlerfrei, sodass der Fahrer   
   wegen der Fehlalarme oder generell der Bimmelei und Blinkerei   
   (Totwinkelwarner) abstumpft. Zugleich werden Autos teurer, deren   
   Interaktionen mit dem Fahrer zahlreicher und die fehlerfreie Bedienung   
   komplizierter – damit ist für die Verkehrssicherheit nichts gewonnen,   
   denn die wächst mit fehlerärmerer Interaktion der Verkehrsteilnehmer   
   (allseitige Orientierung, Rücksichtnahme), nicht mit zunehmender   
   Interaktion von Fahrer und seinem Fahrzeug.   
      
   Für den Zusammenstoß der Autotür mit was auch immer von hinten kommt ist   
   egal, ob das Auto bimmelt oder nicht – die Tür muss geschlossen bleiben.   
   Sinnvoller als ein Tür_warn_system wäre daher eine verhinderte   
   Türöffnung (z.B. Ansteuerung unterbrechen) und darauf eine Warnung, um   
   vor dem nächsten Versuch oder einer Übersteuerung einen Schulterblick zu   
   provozieren.   
      
   Noch sinnvoller ist, sich darum zu bemühen, ein besserer Autofahrer,   
   z.B. Schulterblick durch holländischen Griff praktizieren, Türöffnung   
   durch Fahrgäste beaufsichtigen (tat ich im Taxi), oder ein besserer   
   Radfahrer zu werden, z.B. durch vorausschauendes Fahren und gescheite   
   Positionierung auf der Fahrbahn. Mir reichen zwei Dooringunfälle als   
   Radfahrer bis auf weiteres als Motivation.   
   --   
   Munterbleiben   
   HC   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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