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   de.rec.fahrrad      More than just Kraftwerks Tour De France      6,175 messages   

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   Message 5,473 of 6,175   
   Anton Ertl to grossmutter@email.com   
   Re: =?UTF-8?Q?Re=3A_Warnung_vor_dem_T=C3   
   05 Dec 25 08:12:39   
   
   From: anton@mips.complang.tuwien.ac.at   
      
   Thomas_Schlueter  writes:   
   >Am 04.12.2025 um 13:05 schrieb Wolfgang Strobl:   
   >>   
   >> Höhere Betriebskosten, die zu weniger, weniger weiten und zu   
   >> langsamerem, also sparsameren Fahren und damit auch zu weniger   
   >> Verschleiss an Fahrzeug und Fahrbahnen führen (vom Krach mal ganz   
   >> abgesehen), wäre IMO der bessere Weg, den Kfzverkehr einzuhegen   
   >   
   >Nicht unbedingt wegen der höheren Kosten, aber nicht von der Hand zu   
   >weisen ist, dass die exponentiell mit der steigenden Geschwindigkeit   
   >schrumpfende Reichweite beim E-Auto zum demütigen Trödeln   
   >animiert/erzieht (IMO *der* Grund, warum bestimmte Leute das E-Auto so   
   >vehement ablehnen).   
      
   "Demuetiges Troedeln"?  Geht's noch tendentioeser?   
      
   IMO sind die Gruende fuer die Ablehnung in erster Linie andere, was   
   sich schon darin zeigt, dass ich unter all den Begruendungen, die fuer   
   das Ablehnen von E-Autos genannt werden, vor allem Gruenden ausserhalb   
   des eigenen Erfahrungsbereichs sind (z.B. Brandgefahr, und z.B. dass   
   das Wrack nach dem Brand nicht entsorgt wuerde).  Der von Dir   
   genannte, den die Ablehner unmittelbar erfahren koennte, wenn er denn   
   zutraefe, ist mir vor Deinem Posting nicht untergekommen.   
      
   >Da PKW meist im Kolonnenverkehr unterwegs sind, wird   
   >die wachsende Verbreitung der E-Autos in Kürze im Bestand eine kritische   
   >Menge erreicht haben, wo auch die Verbrenner wohl oder übel langsam   
   >mitfahren werden müssen.   
      
   Ich weiss nicht, ob E-Autofahrer tatsaechlich langsamer unterwegs sind   
   als B-Autofahrer.  Aber egal ob E- oder B-Autofahrer, wenn jemand mit   
   90km/h auf der Autobahn faehrt, dann kann er zusammen mit den LKWs auf   
   dem rechten Fahrstreifen fahren.  Wenn jemand z.B. 130km/h faehrt,   
   bleibt er ab einer gewissen Dichte auf dem rechten Fahrstreifen auf   
   dem zweiten Fahrstreifen, und ist damit fuer jemanden, der gerne   
   schneller fahren wuerde, ein groesseres Hindernis als der   
   90km/h-Fahrer.   
      
   >Randnotiz: ich habe übrigens noch keinen einzigen Tesla erlebt, dessen   
   >Fahrer mir als notorischem Radwegmeider ostentativ auf die Pelle gerückt   
   >wäre oder der durchs Beifahrerfenster Belehrungsversuche unternommen   
   >hätte. Eure Erfahrungen dazu?   
      
   Ich habe schon unangenehme Erfahrungen mit Tesla-Fahrern hinter mir,   
   und das, obwohl ich selten unangenehme Erfahrungen mit Autofahrern   
   habe.  Ich habe bei solchen Erfahrungen noch kein Muster bezueglich   
   Fahrzeugmarke oder -typ ausmachen koennen.   
      
   - anton   
   --   
   de.rec.fahrrad FAQ: http://0x1a.de/rec/fahrrad/   
   Radfahrer sollten vor oder hinter fahrenden Kfz fahren und nicht daneben.   
   Ist der Radverkehr erst separiert, diskriminiert man ihn voellig ungeniert.   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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