From: mtb23@gmx.de   
      
   Am Sat, 6 Dec 2025 09:36:35 -0000 (UTC) schrieb Thomas Schlüter:   
      
   > Chr. Maercker wrote:   
   >> Thomas_Schlueter wrote:   
   >>> Die Sache bleibt auch dann ökonomischer Blödsinn, wenn wir davon   
   >>> ausgehen, dass sich die 2,5 Mrd. ja auch über die ca. 750 mehr oder   
   >>> weniger "Schwerverletzten" (=5% der 15.000 schwerverletzten Radfahrer   
   >>> jährlich) amortisieren könnten. Das wären dann immer noch für jeden   
   >>> einzelnen eingesparten Krankenhauspatienten über 3 Mio...   
   >>   
   >> Was wäre die Alternative?   
   >   
   > Der Gesetzgeber soll genau gar nichts machen. Das Problem ist so klein,   
   > dass man es allein den Verkehrsteilnehmern und den vorhandenen Regeln   
   > der StVO überlassen kann.   
   >   
      
   Dem Stimme ich im vollen Umfang zu   
      
   > Die Kraftfahrerschaft fühlt sich ohnehin durch das Trommelfeuer der   
   > Verkehrswende-Agitation in die Enge getrieben und sucht nach Ventilen   
   > für ihren Frust. Leider geschieht dieses Dampfablassen unweigerlich auf   
   > dem Rücken der Radfahrer. Hinzu kommt, dass wankelmütige Umsteiger bei   
   > der Aussicht auf ein weiteres staatliches Eingreifen mehr keineswegs   
   > Trost empfinden werden, sondern sich stattdessen viel eher einmal mehr   
   > in ihren diffusen Ängsten und Sorgen bestärkt sehen (Ha, hab ichs nicht   
   > immer vermutet? Radfahren ist lebensgefäährlich! Also lass ich es lieber   
   > gleich ganz bleiben!“). Das ist beides netto viel schädlicher als   
   > staatliches Nichthandeln in dieser Angelegenheit.   
   >   
      
   Das ist wiederum nicht meine Meinung - wir sollten nicht Spalten zwischen   
   der Kraftfahrerschaft vs. dem Weltrettenden Radfahrer sondern die sichere   
   Fortbewegung im öffentlichen Raum für alle Verkehrsteilnehmer als   
   gemeinsames Ziel auffassen - jeder ist mit dafür verantwortlich das der   
   Verkehrsraum sicher ist und bleibt   
      
   > IMO ist die Initiative für noch ein Helferlein mehr nur Bestandteil   
   > einer großen „Schutzzoll-Politik ohne explizite Zölle“. Mit den Hürden   
   > der zahlreichen nur innerhalb der EU vorgeschriebenen Extras und   
   > Assistenten soll einfach nur der PKW-Binnenmarkt ein Stück weit vor der   
   > asiatischen Billigkonkurrenz geschützt werden.   
      
   Also den Asiaten traue ich zu, das sie ein Radfahrer-Erkennungssystem   
   gekoppelt mit einer Warnung/Türöffnungserschwerung schneller hinbekommen   
   als unsere EU-Ingenieure. Und selbst wenn die EU-Ingenieure irgendetwas   
   schneller auf dem Labortisch zusammenzimmern wird die endgültige Version   
   sowieso in China produziert. Da wären Einführzölle eher kontraproduktiv   
   bzw. ein kleine Hürde in der Exportgenehmigung aus China könnte die   
   Produktionslinien hier in der EU innerhalb von Tagen lahmlegen (hat's   
   schon gegeben)   
      
   Also Ball flach halten - deinen Eingangsvorschlag, einfach mal nichts   
   Gesetzgeberisches zu tun, übernehmen, und ansonsten den Spruch von Alfred   
   Zerban berücksichtigen: "Fahren Sie bitte vorsichtig - immer."   
      
   mfg   
      
   Karl   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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