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   de.rec.fahrrad      More than just Kraftwerks Tour De France      6,175 messages   

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   Message 5,644 of 6,175   
   Rolf Mantel to All   
   =?UTF-8?Q?Re=3A_RB_Pfalz/_Vogesen_=5B0/4   
   29 Dec 25 18:05:44   
   
   From: news@hartig-mantel.de   
      
   Am 27.12.2025 um 13:30 schrieb Wolfgang Strobl:   
   > Am Mon, 22 Dec 2025 15:39:08 +0100 schrieb Rolf Mantel   
   > :   
   >   
   >> Vorfeld: Meine letzte richtige Fahrradtour war 2002; seit die Kinder   
   >> geboren wurden, gab es höchstens mal eine Wochenendtour oder eine   
   Tagestour.   
   >   
      
   > Ein wenig von der Gegend kenne ich ja, größtenteils jedoch nur   
   > die deutsche Seite. Meine Frau und ich sind über die Jahre zwar   
   > knapp 1500 Kilometer in der Pfalz an der Grenze zu Frankreich mit   
   > den Rennrädern unterwegs gewesen, dabei haben wir es gelegentlich   
   > auch bis nach Climbach und Lembach geschafft, jedoch nicht weiter   
   > ins Landesinnere hinein. Vielleicht liefert uns eure Fahrt ja   
   > Anregungen.  Würdest Du die Strecke so noch mal fahren und wenn   
   > ja, wo würdest ins Landesinnere hinein vielleicht ein paar Tage   
   > übernachten, um dort vor Ort Tagestouren zu fahren?   
      
   Ganz allgemein gibt es in der Gegend viele kleine Straßen, auf denen man   
   gut Rad fahren kann.  Ich würde aber da nächste Mal lieber bei besserem   
   Wetter unterwegs sein (z.B. September).   
      
   Lembach/Obersteinbach ist zwar toll für Burgen und Felsen aber es gibt   
   wenige Straßen (v.a. da du nicht gern auf für KFZ gesperrten Straßen   
   fährst).   
      
   Niederbronn-Les-Bains ist der klassischen Touristenort der Nordvogesen,   
   da habe ich vor ein paar Jahren einen Wellness-Urlaub mit meiner Frau   
   gemacht.  Um das Städtchen herum ist aber ziemlich viel Autoverkehr;   
   mein Sohn hat es bewusst links liegen gelassen.   
      
   Bitche ist wohl das Äquivalent auf Lothringer Seite; ich war dort noch nie.   
      
   Saverne / Zabern bietet viele Variationen: Nordvogesen, Hohe Vogesen,   
   Rheinebene. Es hat aber den Nachteil, als Verkehrsknotenpunkt (Autobahn,   
   Bahnstrecke, Schnellbahnstrecke) überlaufen zu sein.  Hier ist   
   vielleicht Phalsbourg / Pfalzburg die überschaulichere Alternative.   
   Da du Bergfahrten liebst, ist der Ansstieg von der Rheinebene   
      
      
   >> Ich fahre regelmäßig 70 km/Woche im Flachland zur Arbeit; diesen   
   >> Frühsommer hatte ich bedingt durch Hitze und Schlafmangel eine tiefe   
   >> Erschöpfungskrise, bei der ich beim Fahrradfahren 4 km/h langsamer als   
   >> sonst fuhr und teilweise nicht in der Lage war, den Puls über 100 zu   
   >> treiben.   
   >   
   > Um das einschätzen zu können, müsste man Deinen Ruhepuls und den   
   > Maximalplus eines Ausbelastungstests kennen. Ein solches Phänomen   
   > habe ich selbst noch nicht erlebt.  Wenn Du zwei mal täglich   
   > sieben Kilometer im Flachland fährst und die so schnell wie   
   > möglich, dann wird Dir das zwar Muskeln in den Beinen   
   > verschaffen, jedoch kaum Ausdauer und Hitzeresistenz.  Dafür   
   > braucht es längere Fahrten.   
      
   Es war eigentlich immer mein Ziel, gelegentlich Tagestouren zu fahren,   
   ich habe das aber meist nur 1-2 mal pro Jahr auf die Reihe bekommen.   
      
   >> (Garmin scheint Daten auch ohne Anmeldung herauszurücken)   
   >>   
   >>    
   >   
   > Das kannst Du einstellen, ggfs. auch für jede Aktivität einzeln.   
   > In der Aktivitätsansicht das Icon "Datenschutz" mit den Optionen   
   > "Nur ich", "Meine Freunde", "Meine Verbindungen und Gruppen"   
   > sowie "Alle".  Meine Defaulteinstellung ist "Meine Freunde", was   
   > konkret nur die Familie umfasst.   
      
   Ich habe noch einmal nachgesehen.  Ich habe das Profil auf "Freunde"   
   ('mein Sohn und meine Schwester) aber Aktivitäten auf "alle";   
   möglicherwesise war das mal vor Jahren so nötig, um die Daten zwischen   
   den verschiedenen Cloud-Plattformen zu synchronisieren.   
      
   > Mich wundert, dass Du Dich auf eine Pulsuhr beschränkst.   
   >   
   > Ich ziehe ein Navi mit großem Display im Blickfeld vor und   
   > verwende das sowohl für die Navigation resp. Kartendarstellung   
   > als auch für die Aufzeichnung.   
      
   Ich benutze zu diesem Zweck seit 2012 meine Smartphones; das erste   
   (Motorola Defy) hatte ich extra wegen der Wasserdichtigkeit gekauft.   
   Bei meinen kurzen Alltagstouren war schon damals der Akku gut genug (bei   
   Tagestouren immerhin für Tracking plus gelegentlich Bildschirm   
   anschalten um nach der Richtung zu schauen).  Der Use Case für   
   Fahrrad-Navi war nie groß genug, meinen Geiz zu überwinden.   
      
   > Meine Forerunner 945 ist ein von   
   > einem unserer Söhne abgelegtes verkratztes Exemplar, ich habe sie   
   > noch nicht lange und verwende sie nur, weil ich aufgrund des   
   > einseitig durch Rippenbrüche verformten Brustkorbs mit einem   
   > Brustgurt nicht gut zurechtkomme. Die optische Pulsmessung ist   
   > z.T. eher geraten als gemessen, läuft nach und ist deswegen für   
   > die Einschätzung der Reaktion auf kurzzeitige Belastungen kaum   
   > geeignet.   
   >   
   > Im Prinzip kann man mit der Uhr auch navigieren (incl. des   
   > Abfahrens einer vorgeplanten Route bzw. Track), in der Praxis   
   > nutze ich das nicht, sondern verwende die Uhr nur zum   
   > Aufzeichnen, sofern ich mit einem der Alltagsräder und auf einer   
   > Kurzstrecke unterwegs bin. Und selbst da habe ich inzwischen bei   
   > dem neuesten dieser Räder eine der übriggebliebenen   
   > Garminhalterungen montiert, um das Edge 1030 Plus auch da   
   > verwenden zu können.   
      
   Ich habe 2017 angefangen, mit einem Fitness-Armband GPS zu tracken und   
   bin dadurch zufällig ins Garmin Universum gerutscht.  2021 kam als   
   Motivationshilfe die Forerunner 245, vor wenigen Wochen die Forerunner 570.   
      
   >> Mein Sohn ist begeisterter Planer vom Typ "ich such die schönste Strecke   
   >> auf Komoot"; wir buchen für Sonntag Nacht ein Hotel in Phillipsbourg,   
   >> weil es da mit einem halben Fahrradtag kaum Alternativen gibt.   
   >   
   > Diese kommerziellen Dienste sind zwar eine Fundgrube für   
   > Anregungen, aber leider auch so gestrickt, dass sie Zulieferungen   
   > ihrer Kundschaft hinter einem Paywall verstecken.   
   >   
   > Nach dem Reinfall mit GPSIES (welches an Alltrails verkauft   
   > wurde) halte ich Abstand von Komoot, Strava und Konsorten und   
   > nutze Garmin Connect auch nur deswegen, weil sich der   
   > Funktionsumfang der Navis und Uhren nur damit voll erschließen   
   > lässt. Nicht ohne vorher sichergestellt zu haben, dass ich die   
   > wesentlichen Daten auch ganz ohne Connect aus den Geräten   
   > extrahieren und dann verwenden kann.   
      
   Am Anfang hielt ich mich auch im Bereich des "Track selbst speichern"   
   auf, mit der Konsequenz, dass ich von damals keine Daten mehr habe.   
   Eine systematische Portierung war mir nie wichtig genung.   
      
   2017 geriet ich durch ein Sponsoring-Programm meines Arbeitgebers auf   
   die Plattform Runtastic (die Visualisierung der gefahrenen Zeiten der   
   letzten Kilometer dort war für meine Zwecke sehr hilfreich da die Median   
   Zeiten meine Fitness besser wiederspiegeln als ein Durchschnitt, der   
      
   [continued in next message]   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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