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   de.rec.fahrrad      More than just Kraftwerks Tour De France      6,175 messages   

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   Message 5,655 of 6,175   
   Wolfgang Strobl to All   
   Re: 2026 - das Programm   
   02 Jan 26 17:34:40   
   
   From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Fri, 2 Jan 2026 13:24:43 +0000 (UTC) schrieb Ulli Horlacher   
   :   
      
   >Wolfgang Strobl  wrote:   
   >   
   >> Programm, was Radfahren im Alltag oder in der Freizeit angeht.   
   >>   
   >> Erzählt doch mal davon!   
   >   
   >Ostalb:   
   >https://fex.flupp.org/fop/CdbG0nGN/Weihnachtsradeln-2025.zip?PREVIEW   
      
   Nett, auch wenn ich weder dem Aufzug noch den gezeigten Wegen   
   viel abgewinnen könnte.  Da hat halt jeder seine eigenen   
   Präferenzen.   
      
   >   
   >> Für mich reduziert sich Radfahren in dieser Jahreszeit*)   
   >> weitgehend auf den Gebrauch des vor vier Jahren erworbenen Tacx   
   >> Neo 2T.   
   >   
   >Ist das ein Fahrradsimulator aka Hometrainer?   
      
   In gewisser Weise. Quasi das Gegenteil eines Pedelec, simuliert   
   wird nicht das Gefühl von Leistung durch die Zugabe von Leistung   
   (aka "Tretunterstützung"), sondern es wird ein Rennrad mit   
   demontiertem Hinterrad eingespannt und dann Leistung entsprechend   
   einer Simulation abverlangt.  Aktuell verwenden wir beide das   
   alte Rennrad meiner Frau dafür. Die Sattelhöhe verstellen geht   
   schneller als die Rennräder zu tauschen.   
      
   >Echte Maenner[TM] fahren draussen Fahrrad, ganzjaehrig! :-)   
      
   Dieses Machogehabe habe ich nicht mehr nötig. :-) Radfahren rund   
   ums Jahr und bei jedem Wetter  hatte ich auf dem Weg zur Arbeit   
   reichlich, bin aber froh, das längst hinter mir zu haben.   
   Abgesehen davon möchte ich auch mit 80 noch Kreise um viele   
   derjenigen fahren können, die halb so alt sind wie ich.  Und   
   dafür brauche ich nicht noch eine weitere Beschädigung.  Aber   
   eine Menge Training und ein bißchen Glück.   
   >   
   >   
   >> Um also auf die Ausgangsfrage zurückzukommen, wie sieht euer   
   >> Programm für dieses Jahr aus, was Radfahren angeht und dafür fit   
   >> genug zu bleiben?   
   >   
   >Radfahren. Oft. Viel. Lange.   
      
   Gute Idee, machen wir, im uns möglichen Umfang. Aber nicht bei   
   Nässe oder Kälte.   
      
      
   >Neues Fahrrad anschaffen.   
      
   Was für neue Räder denn? Du hast doch nahezu schon alles, was es   
   an Fahrradtypen gibt.   
      
   Aber ja, gute Idee, hatten wir ebenfalls gemacht. Wir haben neue   
   Räder, 2023 eigenhändig gebaut und für die letztjährigen Fahrten   
   in FR noch mal adaptiert, nachdem der für 2024 geplante Urlaub   
   aufgrund meiner Verletzung und mehr als halbjährigen Pause ins   
   Wasser gefallen war.   
      
   Wenn ich den Tacx nicht gehabt hätte, wäre es mir trotz reichlich   
   Physio und KGG ("Krankengymnastik an Geräten") nicht möglich   
   gewesen, über Winter und Frühjahr wenigstens wieder fit genug zu   
   werden, um im Frühling gaaanz vorsichtig meine Touren in Richtung   
   Voreifel wieder aufzunehmen.   
      
   Die diversen Kraftmaschinen im Studio um die Ecke sind zwar recht   
   braucbar, aber wie meist in Rehazentren und sonstigen auf Alte,   
   Kranke und Beschädigte ausgerichteten Einrichtungen sind die   
   dortigen Fahrradsimulatoren aka Ergomenter im Vergleich zum Neo   
   2T ein ziemlicher Schrott, unsägliche Haltung, unsägliche   
   Kurbeln, weder Aufzeichnung noch Auswertung.  Auf unserem Gerät   
   können wir mit den gewohnten Schuhen und Klickpedalen und in der   
   gewohnten Haltung fahren. Ein wertvoller Bonus ist die   
   Möglichkeit, ein Programm abzufahren und das Resultat   
   aufzuzeichnen.   
      
   Als Lohn für diese Mühe habe ich mit dem Rad u.a. den Col de la   
   Liguière, den bei Lagarde-d’Apt und den Mt. Ventoux aus eigener   
   Kraft bewältigt, im Prinzip mehr als das, was ich als "eventuell"   
   ins Auge gefasst hatte. Es war anstrengend, aber es hat einen   
   riesigen Spaß gemacht. Was will ich mehr?   
      
   Dein Kommentare wirkte auf mich weniger wie ein eigenes,   
   konkretes Programm für 2026, sondern ein wenig wie eine pauschale   
   Kritik an meinem Programm bzw. Verhalten.  Also zur Erklärung:   
   Ich fahre nicht mehr bei Nässe oder Kälte, weil ich die   
   entsprechenden Risiken vermeiden möchte und vermeiden kann. Ich   
   mache mir da nichts vor. Auch wenn man Muskulatur und Ausdauer in   
   gewissem Umfang erhalten und nach weitgehendem Verlust sogar   
   wieder aufbauen kann - einen Sturz stecken die Gelenke, Bänder   
   und Sehnen nicht mehr so einfach weg wie vor dreissig oder   
   vierzig Jahren und nachwachsen oder auftrainieren gibt's da   
   nicht.   
      
   Ich freue ich für jeden, der rund ums Jahr und auch unter   
   ungünstigen Bedingungen fahren kann und Spaß daran hat.   
   Darüberhinaus freue ich mich aber auch über Hilfsmittel, die es   
   uns erlauben, auch unter ungünstigen Bedingungen an unserer   
   Fitness zu arbeiten oder sie überhaupt erst wieder aufzubauen,   
   wenn das eben nicht möglich ist.   
      
   >   
   >   
   >> *) Genauer gesagt, bei diesen Witterungsbedingungen, kalt, nass,   
   >> windig   
   >   
   >Die einzige Witterungsbedingungen wo ich als Radfahrer kapituliere ist   
   >Sturm, weil zu gefaehrlich.   
      
   Richtig, das entsprechende Risiko hatte ich nicht erwähnt, genau   
   so wenig wie Glasscherben an bzw. nach gewissen Tagen.   
      
   --   
   Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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