From: schreibsklave@web.de   
      
   Am Sun, 04 Jan 2026 08:33:41 +0200 (Custom) schrieb Alexander   
   Ausserstorfer zum Thema "Gartenabfaelle   
   fahren (2025)":   
      
   >2025 war für mich ein anstrengendes Jahr. Neben der Arbeit bin ich noch 20   
   >mal zum Wertstoffhof geradelt. Jede Fuhre (eine Fuhre umfaßte etwa 20 x   
   >10-l-Eimer, wobei das schwierig auszudrücken ist, weil Gartenabfälle   
   >zusammenpreßbar sind) nahm zwischen anderthalb und drei Stunden in   
   >Anspruch. Diese Zeit umfaßte nicht allein die Fahrt von einfach sechs   
   >Kilometern bis zum Wertstoffhof. Sondern auch das Zusammenklauben und   
   >Befüllen der Säcke. Die Gartenabfälle sind meist feucht bis naß. Ich   
   mußte   
   >die Erfahrung machen, daß man sie erst kurz vor dem Transport in die Säcke   
   >füllen darf. Sonst fangen die Gartenabfälle schon in den Säcken zu modern   
   >an.   
      
   Was waren das für Säcke? Ich verwende bevorzugt Papiersäcke. Da kann man   
   feuchte Abfälle nicht lange drinnen lagern, sonst reisst das Papier oder   
   der Sackboden modert durch.   
      
   >Mit einem Auto ging es vielleicht schneller. Der Punkt ist aber der: mehr   
   >als 1 Kubikmeter Gartenabfall darf man pro Woche bei uns nicht abgeben.   
      
   Immerhin. Bei uns kann man gar nichts gratis abgeben, dafür gibt es 2x   
   im Jahr Grünabfallsammlungen, die aber für "sperrige Gartenabfälle" wie   
   Äste gedacht sind. Aus Kulanz nehmen sie bis zu 1 m3 je Anwesen an Laub   
   oder Grasschnitt mit...   
      
   Ansonsten muss ich alles, was nicht auf den eigenen Komposthaufen oder   
   in die Biotonne soll, zu einer Kompostanlage fahren. Ich nehme dafür ein   
   Auto und zahle dann eine PKW-Pauschale von 4 Euro. Ins Auto kriege ich   
   maximal 6 Papiersäcke mit je 120 l, also etwas über einen halben   
   Kubikmeter. Für einen PKW-Kombi wäre die Pauschale höher, Anhänger   
   werden verwogen.   
      
   Theoretisch ginge es auch mit einem Radanhänger, aber halt mit viel   
   höherem Zeitbedarf. Über die Bundesstraße wie mit dem Auto will man mit   
   dem Rad+Anhänger nicht wirklich fahren. Radweg geht, ist aber Umweg. Die   
   Kompostanlage selbst hat man auf einem Hügel errichtet, auch wenn es nur   
   60 bis 80 Hm auf etwa 1 km (geschätzt) sind. Zudem muss man sich die   
   Zufahrtsstraße mit den Müll-Lkws teilen.   
      
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