From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Wed, 21 Jan 2026 14:39:22 GMT schrieb Ulf Kutzner   
   :   
      
   >   
   >Wolfgang Strobl posted:   
   >   
   >> Am Tue, 20 Jan 2026 19:02:04 +0100 schrieb Helmut Fischer   
   >> :   
   >> ...   
   >>   
   >> >Mitte letzten Novembers hat's mich etwas gravierender abgeworfen, an der   
   >> >dabei zugezogenen Schulterprellung laboriere ich jetzt noch. Das   
   >> >schlimmste: ich stelle fest dass momentan Radfahren den Zustand   
   >> >verschlimmert :-(   
   >>   
   >> Gute Besserung. Was die "andauernde Odyssee   
   >> durch unser Gesundheitssystem als Kassenpatient" angeht, das kann   
   >> ich durchaus nachvollziehen. Jedoch sehe ich auch, dass sich   
   >> Privatpatienten neben besseren Leistungen auch allen möglichen   
   >> Unsinn aufschwätzen lassen, was darauf hindeutet, dass diese   
   >> Leistungen nicht ausschließlich von den privaten   
   >> Krankenversicherungen getragen werden, sondern zum Teil auch von   
   >> von den gesetztlichen Krankenkassen bzw. der Allgemeinheit.   
   >   
   >Jein. Bei gesetzlich Versicherten ist manches IGel.   
      
   Das blendet aus, dass die gesetzliche Krankenkasse eine   
   Pflichtversicherung ist, ohne die Möglichkeit, sich die Rosinen   
   aus großen Kuchen herauszupicken. Das ist m.E. der wesentliche   
   Grund, warum die Privaten mehr Geld (auch) für dubiose   
   Behandlungen lcoker machen könnnen. Ich frage mich jedoch, wie   
   eigentlich die Krankenhäuser finanziert werden, in denen sowohl   
   Kassen- als auch Privatpatienten behandelt werden.   
      
   "Individuelle Gesundheitleistungen" werden von den gesetzlichen   
   Krankenkassen grundsätzlich (d.h. bis auf einzelne Ausnahmen)   
   nicht bezahlt. Es gibt durchaus sinnvolle solche Leistungen,   
   deren Kosten nicht oder nur eingeschränkt übernommen werden, etwa   
   sportmedizinische Untersuchungen als Voraussetzung für sportliche   
   Betätigung. Das steht nicht im Widerspruch zu dem, was ich   
   schrieb. Bei diesen Angeboten hat der Krankenkassenpatient die   
   Freiheit der Wahl, ob er eine angebotene Leistung in Anspruch   
   nehmen will, die von seiner Kasse als nicht finanzierbar, Luxus,   
   überflüssig, nachteilig oder als Schwindel beurteilt und   
   jedenfalls nicht bezahlt wird. Aber halt auch das Problem, sich   
   selber ein Urteil bilden (und zahlen) zu müssen. Dem einen fällt   
   das Zahlen schwer, anderen fehlt das Urteilsvermögen - manchen   
   auch beides.   
      
   >   
   >> Ohne Anspruch darauf, zu wissen, wovon ich rede: Such' Dir einen   
   >> Orthopäden, der Dir eine Physiotherapie verordnet, nicht ohne Dir   
   >> vorher zumindest grob angelesen zu haben, was da konkret   
   >> verordnet und abgerechnet werden kann und was für eine   
   >> Schulterprellung evtl. sinnvoll ist. Ohne eine heftige Zuzahlung   
   >> wird eine Behandlung kaum abgehen, aber   
   >   
   >Ich lese für Kassenverordnungen:   
   >   
   >10 % der Behandlungskosten (lt. GKV-Tarif) plus 10 € pro Rezept.   
      
   Da einzelne Behandlungen nicht lange dauern, kann da einiges   
   zusammemkommen.   
      
   Es könnte aber auch erklären, warum gerne über Rezept abgerechnet   
   wird und warum Selbstzahler nicht so beliebt sind.   
      
   >   
   >Bei Wegeunfällen dürfte es ohne abgehen, zu Lasten der Unfallversicherung,   
   >bei Chronikern bzw. geringen Geldzuflüssen gibt es Vergünstigungen.   
      
   Bei Wegeunfällen vermutlich, jedoch gibt es die bei den hier   
   vertretenen Rentnern nicht mehr. Eine kürzliche   
   Schulterprellung ist keine chronische Erkrankung.   
      
   Bei Rentnern wie mir gibt es keine Wegeunfälle mehr und im   
   konkreten Fall wohl auch nur, wenn Helmut bei seinem Segelverein   
   angestellt ist.   
      
   --   
   Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
|