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   Message 5,872 of 6,175   
   Wolfgang Strobl to All   
   Re: Rekonstruktion eines Sturzes   
   21 Jan 26 20:35:00   
   
   From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Wed, 21 Jan 2026 18:54:43 +0100 schrieb Helmut Fischer   
   :   
      
   >Am 21.01.26 um 18:44 schrieb Helmut Fischer:   
   >   
   >(Selbstzitat weil meine erste Antwort mal wieder irgendwo zwischen TB   
   >und dem Newsserver verschollen ist)   
      
   Merkwürdig. Es ist schon lange (konkret vier Jahre) her, dass ich   
   mal kurz mit TB als Newsreader herumgespielt habe.  Das   
   entsprechende Konto habe ich noch und kurz nachgeschaut. Eine   
   Kopie legte TB unter Lokale Ordner und da unter "Gesendet" ab.   
   Etwas versteckt unter "Mehr / Umleiten" findet sich dann die   
   Möglichkeit, die Originalnachricht als "Verfassen"-Dialog   
   angeboten zu bekommen, wobei das Feld "Newsgruppe" nicht   
   ausgefüllt ist.  Ab hier hat man dieselben Möglichkeiten wie im   
   Moment vor dem Versendeversuch, incl. Speichern als Datei,   
   Entwurf oder Vorlage.   
      
   Möglicherweise hatte TB das schon lokal ablegt.   
      
   >   
   >> Am 21.01.26 um 13:51 schrieb Wolfgang Strobl:   
   >>   
   >>> ... Ohne Anspruch darauf, zu wissen, wovon ich rede: Such' Dir einen   
   >>> Orthopäden, der Dir eine Physiotherapie verordnet ...   
   >>   
   >> Den Weg bin ich gegangen, es dauert halt für Kassenpatienten hierzuorts   
   >> aktuell ca. zwei Wochen bis man einen Termin bekommt. Die Physiotherapie   
   >> habe ich, nachdem Schmerzmittel und Abwarten nicht geholfen haben,   
   >> selbst erbeten und verschrieben bekommen. Ein zweiter Orthopäden-Termin   
   >> wegen Nicht-Besserung hat dann zum MRT-Termin geführt, der steht noch   
   >> aus. Die Physiotherapie zeigt aber mittlerweile möglicherweise Wirkung.   
      
   Zwei Wochen ist vergleichsweise schnell. Bei manchen Ärzten   
   bekommt man einen Termin erst in mehr als einem halben Jahr. Kein   
   Problem, wenn es sich um langfristig planbare   
   Vorsorgeuntersuchungen oder Behandlungen handelt, jedoch übel,   
   wenn es um eine Diagnose geht, die man schnell haben möchte.   
      
   Ein Tipp: vor allem die besseren Physiotherapeuten sind   
   gesprächig und können Hinweise sowohl darauf geben, was ihrer   
   Meinung nach beschädigt/verletzt oder jedenfalls ungewöhnlich ist   
   (oft besser als die Orthopäden es können oder wollen) und liefern   
   auf Nachfrage manchmal auch recht gute und konkrete Hinweise auf   
   spezifische Übungen, die man zusätzlich zur PT @home versuchen   
   kann. Die meisten habe ich inzwischen schon weitgehend wieder   
   vergessen, weil nicht mehr nötig. Aber nicht alle.   
      
   Wenn die Physiotherapie anscheinend Wirkung zeigt, merk Dir, was   
   genau gewirkt hat oder besser, schreib' es auf. Wenn man mit   
   einer ganzen Serie von Griffen/Bewegungen konfrontiert wird und   
   das unter Streß, dann wird man die ein paar Wochen später kaum   
   noch auseinanderhalten können. Mir geht das jedenfalls so.   
      
   >>   
   >> Alles ziemliches Neuland für mich, bisher war ich zeitlebens von solchem   
   >> Unbill verschont.   
      
   Das ist erstaunlich. Ich hatte mir zwar vor dem Unfall in 2011   
   zwar noch nie einen Knochen gebrochen, ansonsten aber diverse,   
   oft blutige Verletzungen (Platz- und Schürfwunden), Prellungen   
   und Verletzungen an kleineren Sehnen zugezogen.   
      
      
      
   >>   
   >>> ... Dein Text läßt offen, ob Du auf diesem "asphaltierten Fuss- und   
   >>> Radweg" auf den Deich und an der Schranke vorbeifahren _musstest_,   
   >>> oder ob Du freiwillig dort gefahren bist.   
   >>   
   >> Es gibt an diesem Nebenfluss der Weser einen schönen Rad- und Fußweg auf   
   >> dem Deich und eine Straße hinterm Deich. Letztere ist so kurvig wie der   
   >> Deich selbs, sehr unübersichtlich und so schmal dass sich begegnende   
   >> Pkws gerade aneinander vorbeikommen. Ich bin die noch nie mit dem Rad   
   >> gefahren. Und das Stück oben auf dem Deich, wo die Schranke steht, noch   
   >> nie bei Dunkelheit.   
      
   Je nachdem wie viel Verkehr da ist, ist es doch eher günstig,   
   wenn zwei Pkw nur so eben aneinander vorbeikommen. Bei viel   
   Verkehr kann es lästig werden, zugegeben.   
      
   Es ist generell riskant, bei Dunkelheit auf einem Weg zu fahren,   
   der für den Autoverkehr gesperrt ist, da muss man mit allem   
   rechnen, nicht nur mit Schranken, sondern z.B. auch mit Pfosten   
   oder Polern in der Mitte des Weges oder mit einer über den Weg   
   gezogenen Absperrkette. Auf einem noch nie befahrenen Deichweg   
   würde ich erst recht damit rechnen, dass dort auf anderen Wegen   
   eher ungewöhnliche Absperrungen oder sonstige Installationen zu   
   finden sind.  Und sei es auch nur, um dumme Autofahrer daran zu   
   hindern, die sich bietende Abkürzung zu nehmen, die dann direkt   
   runter ins Wasser führt.   
      
      
   >>   
   >>> ... Fazit: Konkrete, identifizierbare und vermeidbare Risiken   
   >>> tatsächlich meiden oder reduzieren. ...   
   >>   
   >> Darauf wird es wohl hinauslaufen. Zur Reduzierung würde ein   
   >> Fernscheinwerfer beitragen, das werde ich in Angriff nehmen.   
      
   Es kann ja auch eine Behelfslösung sein, wie etwa eine zusätzlich   
   am Lenker montierte Akkuleuchte, deren Halterung  sie ganz   
   illegal wie ein Fernlicht ausrichtet.  Meine aus Alu selbst   
   gefertigte Halterung an der linken Gabelscheide meines Rennrads   
   wäre auch dafür nutzbar. Die Lampe habe ich immer in der   
   Satteltasche, wenn ich in die Dunkelheit hineinfahren könnte (was   
   ich i.A. vermeide). In so einer Situation hätte ich sie   
   eingeschaltet und so montiert am Rad und ich _hatte_ sie sogar   
   mal genau so verwendet, als es bei der Durchquerung des abends   
   sehr finsteren Stadtwaldes (Kottenforst) etwas spät geworden war.   
   Das niedrige Streiflicht macht die z.T. mörderischen Schlaglöcher   
   besser sichtbar und die Ausrichtung macht auch weit entfernte   
   retroreflektierende Schilder sichtbar.  Was immer sich quer über   
   den Weg legen könnte, würde auf jeden Fall beleuchtet.   
      
   Versteht sich, dass ich die Lampe am Ortseingang wieder etwas   
   ziviler ausgerichtet habe.   
      
      
   >>   
   >> Danke für Deinen ausführlichen Kommentar!   
      
      
   War mir ein Vergnüngen. :-)   
      
   --   
   Wir danken für die Beachtung aller Sicherheitsbestimmungen   
      
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