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   Rolf Mantel wrote:   
   > Am 21.01.2026 um 14:52 schrieb Olaf Schultz:   
      
   >> Du vergißt bei den Autofahrern noch die Zeit für:   
   >> -zum Parkplatz gehen   
   >> -Parkplatz am Ziel finden   
   >> -Vom Parkplatz ins Büro   
      
   > Genau. Bei mir persönlich sieht der Vergleich so aus:   
      
   In meinem Fall würde sich Autofahren tatsächlich lohnen. Sogar richtig,   
   ich könnte rund 2 Stunden pro Tag einsparen. Selbst wenn davon in der   
   Realität wegen Parkplatzsuche, usw. nur eine Stunde übrig bliebe, wäre   
   das immer noch viel Zeit.   
      
   > Fahrrad: Netto Fahrzeit 28-33 Minuten, plus 1 Minute vom Haus zum   
   > Stellplatz plus 2 Minuten vom Fahrradständer ins Büro (4. Stock).   
      
   Fahrrad: 18 km einfache Strecke, laut Routenplaner netto 1:16 h. Kommt   
   in der Realität recht gut hin. Die Ampeln drücken den Schnitt.   
      
   > Auto: Netto Fahrzeit nach 9 Uhr 18-20 Minuten (egal ob 15km A5, 14km B3   
   > oder 13km Landstraße mit Ampeln), plus 1 Minute vom Haus zum Stellplatz   
   > plus 3-5 Minuten von Parkhaus Einfahrt bis zu einem freien Parkplatz   
   > plus 5 Minuten Fußweg vom 4. Stock Parkhaus zum Büro, gibt auch eine   
   > halbe Stunde im Idealfall, vor 9 Uhr gerne 10 Minuten extra.   
      
   Auto: 15 km einfache Strecke über die Stadtautobahn. Laut Routenplaner   
   netto 21 min. Das liegt daran, dass die nächste Autobahnauffahrt von   
   meinem Wohnhaus 1,5 km und von meinem Arbeitsplatz 800 m entfernt ist.   
   In der Realität müsste man natürlich Stau zu den Hauptverkehrszeiten   
   einberechnen. Reale Messungen habe ich nicht, da ich kein Auto habe.   
      
   Werde ich mir auch nicht anschaffen, obwohl ich im Studium sogar ein   
   paar Jahre als Kraftfahrer gejobbt hatte. Aber ich halte es für eine   
   Pest, speziell in der Stadt (Lärm, Stress, Abgase) und bin erklärter   
   Anhänger einer autofreien Innenstadt für private Fahrzeuge.   
      
   Da ich auch einen Motorradführerschein habe, hatte ich mir überlegt,   
   ob ich mir ein (E-)Motorrad anschaffe. Aber Helm und Lederklamotten   
   finde ich auch lästig. Dann fahre ich lieber "luftig" Rad, auch wenn   
   es länger dauert.   
      
   > ÖPVN: 8 Minuten S-Bahn plus 10 Minuten Bus plus Umsteigezeit plus 2   
   > Minuten Fußweg zum Bahnhof plus 2 Minuten von der Bushaltestelle ins   
   > Büro gibt auch eine halbe Stunde im Idealfall.   
      
   ÖPNV: 50 min S-Bahn plus 2 x 10 min Fahrrad zu den S-Bahn-Stationen,   
   also 1:10 h einfache Strecke. Also kaum schneller als Fahrrad alleine.   
   Dass die S-Bahn so lange braucht, liegt daran, dass ich einen Umweg   
   über das Zentrum fahren muss, weil es keine direkte Linie zwischen   
   Wohnort und Arbeitsort gibt. Bildlich gesprochen, fahre ich mit der   
   S-Bahn zwei Schenkel eines etwa gleichseitigen Dreiecks ab.   
      
   > S-Bahn und eigenes Fahrrad gibt knapp über 20 Minuten Gesamtzeit, mach   
   > ich aber nur wenn ich abends mit dem Fahrrad heimfahren will.   
      
   S-Bahn und eigenes Fahrrad ist bei mir Standard. Ab Frühjahr bis Herbst   
   fahre ich den Heimweg meist mit dem Fahrrad. Hin zur Arbeit eher nicht,   
   da ich sonst zu verschwitzt auf Arbeit ankomme und dort nicht duschen   
   kann.   
      
   > S-Bahn und Nextbike (Walldorf: erste 30 Minuten kostenlos) gibt 25   
   > Minuten Gesamtzeit (Gehstrecke vom Nextbike Stellplatz zum Büro), mach   
   > ich morgens gelegentlich falls da noch eins am Bahnhof steht oder abends   
   > falls mir der Bus vor der Nase wegfährt.   
      
   Nextbike habe ich noch nie benutzt. Das scheitert schon daran, dass   
   die Räder keinen richtigen Gepäckträger haben und ich meinen Officebag   
   nicht anhängen kann. Wie hast Du das gemacht? Rucksack?   
      
   Martin   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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