From: news51@mystrobl.de   
      
   Am Mon, 26 Jan 2026 09:43:51 GMT schrieb Ulf Kutzner   
   :   
      
   >   
   >Wolfgang Strobl posted:   
   >   
   >> Am Sun, 25 Jan 2026 18:03:10 -0000 (UTC) schrieb Kai-Martin Knaak   
   >> :   
   >>   
   >> >On Fri, 23 Jan 2026 13:43:04 +0100, Wolfgang Strobl wrote:   
   >> >   
   >> >> Was nützt   
   >> >> es, wenn man oben auf dem verschneiten Hügel etwas rasanter fahren   
   >> >> könnte,   
   >> >   
   >> >Auf Schnee haben Spikes keinen Einfluss.   
   >>   
   >> Das habe ich auch nicht behauptet un du hast vergessen, den Satz   
   >> davor zu zitieren:   
   >>   
   >> | Die Bedingungen, unter denen Spikes von Vorteil gewesen   
   >> | wären, waren auf meinem Arbeitsweg einfach zu selten, wenn   
   >> | überhaupt vorhanden.   
   >>   
   >> Auch da oben auf dem verschneiten Hügel gab es Eis und   
   >> festgefahrenen Schnee. Letzteren auf der Fahrbahn, das Eis in der   
   >> Form von zertrampeltem, angetauten und dann wieder gefrorenem   
   >> Schnee. Da hätten ein paar Spikes durchaus von Nutzen gewesen   
   >> sein können. Konkret Spikes nicht an der Seite, sondern auch auf   
   >> dem Teil der Lauffläche, die bei Geradeausfahrt Kontakt hat. Denn   
   >> auf solchem Untergrund vermeidet man nach Möglichkeit schnelles   
   >> Kurvenfahren und Schräglage.   
   >>   
   >> In dem unvollständig zitierten Satz hast Du genau die Begründung   
   >> weggelassen, warum ich trotzdem auf Spikes verzichtet habe.   
   >>   
   >> | Was nützt es, wenn man oben auf dem verschneiten Hügel   
   >> | etwas rasanter fahren könnte, wenn man dann eine längere   
   >> | Strecke mit Spikes auf heftig gesalzenem nassen, aber   
   >> | eisfreien Asphalt fahren muss.   
   >>   
   >> Man kann ein Fahrrad nicht für alle Bedingungen optimal ausrüsten   
   >> und mein Arbeitsweg lieferte durch seine Mischung aus dichtem   
   >> innerstädtischem Verkehr und Verhältnissen, wie man sie zwischen   
   >> Dörfern in hügeliger Landschaft findet, keine vorhersehbaren   
   >> Verhältnisse, auf ich mich vorab hätte einstellen können. Also   
   >> habe ich mich auf die für meine Zwecke damals günstigste   
   >> Möglichkeit beschränkt, das für Regenfahrten usw. verwendete   
   >> Reiserad mit speziellen Winterreifen auszurüsten, als die   
   >> verfügbar wurden - Winterreifen, die solche i.W. aufgrund der   
   >> verwendeten Gummimischung waren, kombiniert mit einem Profil,   
   >> welches weder Schmuckprofil war, noch aus Stollen für weichen   
   >> Untergrund bestand.   
   >>   
   >> >Da helfen nur Stollen.   
   >>   
   >> Nein. Bei einem zwischen nass gesalzenem Asphalt, trockerem   
   >> Schnee, festgefahrenem Schnee und Vereisungen aller Art   
   >> wechselndem Untergrund hilft ein Profil wie das des originalen   
   >> Conti TopContact Winter durchaus, wenn man sich an den wenigen   
   >> problematischen Stellen zurückhält. Es ist ein Kompromiss   
   >> angesichts von konkreten Randbedingungen, der funktioniert hat.   
   >> Ein drittes Rad mit Stollenreifen und Spikes anzuschaffen, das   
   >> wäre damals abwegig gewesen, nicht nur wegen der Kosten, sondern   
   >> auch wegen des sehr begrenzten Nutzens - wenige Tage mit Schnee   
   >> oder Eisglätte. Und an so einem tag wären Stollen und Spikes nur   
   >> auf einem kleinen Teil der Strecke nützlich und auf dem größeren   
   >> Anteil der Strecke nachteilig gewesen.   
   >   
   >Das Problem haben aber auch Autler, so sie   
   >denn überhaupt (noch) Spikes nutzen dürfen.   
   >   
   >> >Wobei auch   
   >> >die nicht zaubern können. Durch eine Schneeschicht pflügen wird schnell   
   so   
   >> >anstrengend, dass absteigen und schieben die einzige Option wird.   
   >>   
   >> Denkbar, war auf meinem Arbeitsweg aber kein Problem.   
   >> Hügelabwärts habe ich ein, zwei Mal spät abends das Rad   
   >> geschoben. In einem 6%-Gefälle ist das Runterkommen durch eine   
   >> dicke Schneeschicht ein durchaus kniffliges Problem.   
   >>   
   >> >   
   >> >Spikes bringen Traktion auf glatter Eisschicht. Wenn so etwas auf Deinen   
   >> >Strecken niemals und nirgends vorkommt, brauchst Du selbstverständlich   
   >> >keine Spikes.   
   >>   
   >> Es ist vorgekommen, ich bin einmal auf einer Eisplatte heftig auf   
   >> die Schnauze gefallen (genauer gesagt, auf die Hüfte), ich hatte   
   >> hier sogar davon berichtet, erstmals '96, zuletzt 2023   
   >>   
   >>   
   >> | Wenn man plötzlich auf Eis spontan wegrutscht, ist es   
   >> | ziemlich egal, was man mit seinen Füßen macht, weil man   
   >> | schneller aufschlägt, als man reagieren kann und weil die   
   >> | Füße auf dem Eis eh wegrutschen. An zwei solche Situationen   
   >> | kann ich mich noch gut erinnern, eine auf einer der so   
   >> | beliebten "ruhigen Nebenstrecken", da hatte ich eine von der   
   >> | aufgehenden Sonne angetaute Eisplatte übersehen, das Rad ist   
   >> | unter mir weggerutscht, ich bin mit der Hüfte aufgeschlagen.   
   >> | Der Boden war so glatt, dass ich beim Aufstehen fast wieder   
   >> | auf die Schnauze gefallen wäre. Ich hab' mich dann irgendwie   
   >> | aufgerappelt und bin weitergefahren   
   >   
   >Moment, ich meine, ich hätte berichtet:   
   >   
   >Vor Beginn einer Art Kleeblattkurve zu einer Unterführung   
   >(es gibt dort nur eine solche Kurve, nicht vier) aus mäßiger   
   >Geschwindigkeit angebremst, woraufhin mich mein Hinterrad überholen   
   >wollte.   
      
   In meinem Fall waren beide Reifen gleichzeitig zur Seite   
   weggerutscht und ich bin mehr oder weniger senkrecht nach unten   
   gefallen. Das geschah im beschriebenen Fall nicht in einer   
   Kurve.   
      
   >   
   >Fuß zur Stabilisierung eingesetzt, rutschte weg, das Fahrrad   
   >dann auch seitlich. Sonst weiter nichts passiert, keine   
   >Schmerzen oder Verletzungen. Also gut, Fahrrad aufrichten -   
   >rutscht weg. Im zweiten Versuch konnte ich die Stelle verlassen.   
      
   Günstigere Situation, gut reagiert und ein wenig Glück gehabt.   
      
   --   
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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