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|    Matthias Andree to All    |
|    Re: Zwei Fragen zu Sony (1/2)    |
|    22 Oct 24 01:01:07    |
      From: matthias.andree@gmx.de              Am 20.10.24 um 02:16 schrieb Jürgen Gerkens:       > Am 18.10.2024 um 18:18 schrieb Matthias Andree:       >       >> Nikon D850, ja, taugt, wenn man den Kram tragen will, aber ist auch       >> nur als Ersatzbeschaffung im bestehenden großen System relevant. Für       >> Neueinstieg nicht. Klapperatismus mit focusrelevanten       >> Justageanforderungen will man nicht mehr, die Zeit ist vorbei.       >       > Ich habe zwei, werde vielleicht noch eine Dritte zulegen.       >       > Entgegen der Werbeversprechen, mit ohne Spiegel würde alles kompakter       > und kleiner, erwiese sich schon die Z7 samt Objektiven als mindestens       > ebenso schwer, einige der neuen Objektive sind sogar erheblich größer,       > schon ein 1.8/50er, 1.8/85,35er, usw.              Die Ansprüche haben sich geändert, mit dem alten 1,7 oder 1,8/50 als       Weniglinser machst auf 'nem 46 MP Sensor halt keinen Staat. Für Film und       6 oder vielleicht 12 MP war das schön, aber für höhere Auflösung musst       auch mehr Fehler kompensieren, das braucht mehr Linsen, mehr       Entwicklungsaufwand, bei vermutlich deutlich niedrigeren Stückzahlen, um       die Kosten zu amortisieren. Das trifft dann auch die Dinger zwischen z.       B. 0,95/50 und 1,2/50.              Andererseits hatte unter anderem Sony auch lange die Ambition, Kameras       für asiatische Frauenhände zu bauen. Kleine Gehäuse, wenige kleine       Taster, dafür sind die in Testberichten aus Europa und Amerika so oft       geschrubbt worden, dass die's irgendwann eingesehen haben, dass umbaute       Luft jetzt nicht sooo schwer sein muss. Und vielleicht noch ein       richtiger Akku reinpasst.              Sony hat irgendwann begriffen, dass man mit 'nem stirnlastigen 24-70/2,8       keine Kunden erfreut und dann (nicht nur von dem) inzwischen zweite       Generation einiger GM- und G-Objektive aufgelegt, die dann doch deutlich       kompakter und leichter als die üblichen Designs zu sein scheinen, nur       muss man zwischenzeitlich auch Geld verdienen, um Redesign für kürzeres       Auflagemaß und höhere Auflösung und ggf. auch anderes Richtungsverhalten       des Bildaufzeichnungsmediums (Microlinsen vorm Bayerfilter vs. Film) zu       finanzieren.              > Was die Front- und Backfokus-Geschichte betrifft, kann ich nur meine       > Eindrücke mit Nikon und Canon beschreiben, allerdings auch für Tamron       > und Sigma. Da Nikon Capture und nun Capture NX auch die jeweils aktiven       > AF Felder anzeigt, erwiesen sich sämtliche in Verdacht geratenen       > Objektive als einwandfrei justiert.              Ich hab genügend Frontfocus schon auf Film gesehen, dass ich keine       Focusmessung mit Sekundärsystemen mehr will. Das ist auch eine       technische Langzeitschuld hinsichtlich Kalibrierstabilität etc. Mehr       bewegte Komponenten, mehr Lebenszeitbegrenzung.              Wie gesagt, wer einen großen |
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