From: ak-4a@gmx.ch   
      
   * Frank Gosebruch :   
      
   > Darauf wollte ich hinaus.   
   > Die Deutschschweizer haben in ihrem Alltag bei der Kommunikation einen   
   > vergleichsweise doppelt so hohen intellektuellen Aufwand zu erbringen,   
   > um im Ergebnis am Ende dasselbe zu erreichen wie die Welschen.   
   > Diese hohe Leistungsfaehigkeit uebertraegt sich - so mein persoenlicher   
   > Eindruck - auch oft auch auf andere, nonverbale Bereiche.   
   >   
   > Ich persoenlich habe jedenfalls de facto noch nie im Leben einen   
   > einzigen herausragenden Piloten aus der Westschweiz getroffen, aber sehr   
   > viele aus der Nord-, Ost- und Zentralschweiz.   
   >   
   > ...vielleicht kenne ich aber auch nur die falschen Leute ;-)   
      
   Oder die Stichprobe war zu klein. Bloss etwa 23% der Schweizer haben   
   frz. Muttersprache und nur 9% it. In der Armee ist das noch   
   ausgeprägter, denn die Begeisterung fürs Militärische ist in der   
   Romandie deutlich geringer als in der Deutschschweiz. Bei der Musterung   
   sind in Genf oder im Jura bloss etwa 50% militärdiensttauglich, in der   
   Zentralschweiz (Luzern und Umgebung) sind es annähernd 75% (man kann   
   sich sehr einfach mit einem psychiatrischen Gutachten diensttauglich   
   schreiben lassen).   
      
   Der Sohn einer Freundin hat vor 2 Jahren die Ausbildung zum   
   Hubschrauberpiloten abgeschlossen (kurz bevor er im Kampfjet Platz   
   nehmen durfte, hat der Doc doch noch eine leichte Verkrümmung der   
   Wirbelsäule entdeckt). Ich frag den mal.   
      
    - Andi   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   
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