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   Message 3,434 of 4,809   
   Frank Gosebruch to All   
   Re: Wie war das eigentlich "damals": Stu   
   10 Jan 25 08:57:51   
   
   From: FrankGosebruch@gmx.net   
      
   Am 10. Jan.. 2025 um 01:49 schrieb Gregor Szaktilla:   
   > Am 09.01.25 um 20:46 schrieb Heino Tiedemann:   
   >>   
   >> Wie war das mit Studio Blitzen?   
   >> Es gab ja mal eine Ära ohne Funk-Auslöser.   
   >> Man nahm ein Sync-Kabel.   
   >> Aber wie hat man damit mehrere Blitze ausgelöst?   
   >> Gab es dafür „T-Stücke“ für Sync-Kabel? Oder hat man die von Blitz zu   
   >> Blitz durchgeschliffen?   
   >   
   > IIRC wurden die Blitze durch einen simplen „Kurzschluss“ ausgelöst –   
   > quasi wie ein Taster, der eine Leitung mit Masse verbindet. Das konnte   
   > man sowohl in Sternform verkabeln als auch seriell. Allersimpelster   
   > Elektrik-Trick.   
      
   Stimmt, das gilt (sternfoermig) aber nur fuer die alten grossen fetten   
   zentralen Generatoren z.B. Norman 40/40, Elinchrom 404, Bowens Quadmatic   
   3k etc.   
   Das Synchronkabel der Kamera wird nur einmal direkt am Generator   
   angeschlossen.   
   Die eigentlichen Lampen werden dann alle parallel per vielpoligem Kabel   
   vom Generator gezuendet.   
   Von dort kommt auch die Power fuer das Einstelllicht der einzelnen Lampen.   
      
   HSS gab es aber in der heutigen Form noch nicht.   
      
   Wahrscheinlich ist die Synchronisierung auch heute noch so (oder   
   aehnlich) bei Verwendung von zentralen Generatoren. Meinen Norman habe   
   ich aber seit ueber 20 Jahren nicht mehr verwendet und da duerften   
   inzwischen die Elkos im Eimer sein.   
      
   Die spaeteren kleinen Studio-Blitzlaemple hatten dann aber meist kleine   
   jeweils eingebaute Generatoren in jeder einzelnen Lampe.   
   Bei meinen Bowens Prolite 120 wird nur eine einzige Lampe mit dem   
   normalen Synchronkabel an der Kamera verbunden; die anderen Lampen   
   loesen seriell - voellig unabhaengig - ueber den jeweils eingebauten   
   optischen Slave-Sensor aus.   
      
   Fuer draussen hatte ich davor mal ein aufladbares Batterie-Blitzsystem   
   von Braun (F910), bei dem man den Stecker einer (oder mehrerer)   
   Zusatzlampe(n) direkt auf den Generatorstecker der Hauptlampe aufsetzen   
   konnte (an der Ruckseite des Steckers waren identische Kontakte).   
   Darueber wurde die Zusatzlampe dann auch synchronisiert.   
   Nur die Hauptlampe war mit der Kamera synchronisiert.   
   Beim aelteren Braun F800 war das identisch geloest, aber da konnte man   
   die Zusatzlampe (nur eine) in der Leistung nur halbieren, sonst nix   
   (inzwischen kaputt).   
      
   Bei meiner analogen Nikon F5 (1990er) habe ich den Batterieblitzer SB800   
   nur auf den Mittenkontakt aufgesteckt.   
   Ein zweiter (oder mehr) SB800 konnten dann im Slave-Betrieb irgendwo im   
   Raum aufgestellt werden und wurde(n) ggf. vom Licht des ersten SB800 per   
   eingebautem Sensor ausgeloest.   
   Die Belichtung wurde per TTL-Blitzsteuerung automatisch ermittelt.   
   Es gab in der Blitzeinstellung sogar schon eine "Fruehform" von HSS   
   (naja...).   
      
   Inzwischen blitze ich aber gar nicht mehr.   
      
   --   
   Gruss   
   Frank Gosebruch   
   https://gosebru.ch   
   Dieses Schreiben bleibt bis zur vollstaendigen Beantwortung Eigentum des   
   Verfassers   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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