From: news@familie-kempkes.de   
      
   Heino Tiedemann wrote:   
   > Moin,   
      
   > manchmal interessiert mich, wie man Dinge „früher“ gemacht hat.   
      
   > Wie war das mit Studio Blitzen?   
      
   Ich kenne das von früher nur so, dass einer der Studioblitze mit einem   
   Synchronkabel an der Kamera angeschlossen wurde und diesen (wie schon in   
   einem anderen Post geschrieben) durch Kurzschluss der beiden Leitungen   
   auslöst. Bei wirklich alten Blitzen lag die komplette   
   Kondensatorspannung an diesem Synchronkabel an! Eine solche Spannung   
   halten meist nur komplett rein mechanische Kameras aus, sobald die   
   Elektrifizierung der Kameras begann wurde die Spannung auf Auslöseseite   
   auf Kleinspannung reduziert.   
   Die restlichen Blitze hatten eine Fotozelle und sobald diese irgendeine   
   Art Blitz registriert hat lösten die anderen Blitze alle gleichzeitig   
   mit aus. Die Synchronzeit war typischerweise 1/60s, da hat das soweit   
   gut funktioniert.   
   Das einzige Problem dabei ist natürlich, dass du in Sichtweite des   
   ersten Blitzes kein zweites Blitzsetup aufbauen konntest ohne dass sich   
   diese gegenseitig gestört haben.   
      
   > Es gab ja mal eine Ära ohne Funk-Auslöser.   
      
   > Man nahm ein Sync-Kabel.   
      
   > Aber wie hat man damit mehrere Blitze ausgelöst?   
      
   > Gab es dafür „T-Stücke“ für Sync-Kabel? Oder hat man die von Blitz   
   > zu Blitz durchgeschliffen?   
      
   > Später gabs es diese optische „Master“-“Slave“ Geschichte.   
      
   > Ein Blitz löst einen anderen via Infrarot aus.   
      
   > Wie ist denn da die Zeitachse? Was war zuerst? Funkauslösung, oder   
   > Infrarot?   
      
   > Heino   
      
   BYe Thomas   
      
   --   
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