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   Message 4,749 of 4,809   
   Ulrich G. Kliegis to news51@mystrobl.de   
   Re: Wohin geht's eigentlich weiter mit d   
   10 Feb 26 22:57:27   
   
   demgueltig@diesedomainexistiertnicht.de   
   From: diesemailadressevonUlliistzwaretwaslangabersieisttrotzdemg   
   eltig@diesedomainexistiertnicht.de   
      
   On Tue, 10 Feb 2026 17:41:39 +0100, Wolfgang Strobl   
    wrote:   
      
   >Ich habe mit Computern angefangen,   
   >als das Usenet noch gar nicht gab.   
      
   Hach, mal wieder Kreismeisterschaften.   
      
   Bei mir war es nach Lochkartenstanzereien (per Hand in einer   
   Stanzlehre) für einen Litton&Monroe-Schul-Tischcomputer (ca. 1967/68)   
   Der Schritt an einen richtigen Computer. So mit Operator im weißen   
   Kittel und so.   
      
   Algol60 wollte gelernt werden. Vom gleichen Menschen entwickelt wie   
   später Pascal, Niklas Hoorth (aus der Schweiz, odr. !). Sein Bich   
   steht noch drei Meter hinter mir im Regal.   
      
   Der Code wurde noch über 5-Kanal- Lochstreifen gefüttert. Da hab ich   
   die Urform von Cut and paste gelernt, wie ein Scheidegerät für   
   Kinofilm, geklebt wurd emit Tesafilm. -  auf einer Zuse Z22, mit   
   Röhren - CPU (Rechenwerk!) - und Ringkernspeicher, und einem   
   "Trommelspeicher" mit sagenhaften, iirc, 16 kbit. Stand im Keller   
   unseres Uni-Rechenzentrums, und mein Mathelehrer kannte da einen...   
   Dessen Sohn (der von dem einen) reüssierte in den letzten Jahren mit   
   elektronischer Musik, Bei der Z22 gab es eine akustische Anzeige   
   irgendeines Registers in der CPU, Ähm, im Rechenwerk, da hörte man   
   Endlosschleifen. Wenn man nicht auf den Ohren saß und mit dem   
   Allerwertesten lauschte.   
      
   Und mittels Lochstreifen haben wir ca. 18 Jahre später selbstgescannte   
   Bilder (Pixelweise!) auf eine Bildverarbietung in unsere Radiologie   
   getragen. 64 kB waren eine Spule. War dann auch 8-Kanal, also 8   
   Lochreihen plus sprockets.   
      
   Womit ich wieder bei der elektronischen Bildverarbeitung dund damit   
   wieder on topic bin. Puh. Meine ersten Hochpaßfilter habe ich auf   
   meinem Z80-CP/M-Gesamtkunstwerk zu Haus gerechnet.   
      
   Histogrammequalisation ging auvvh recht flott. Tolle Resultate.   
      
   Die Z22 ist immer noch im Kieler Computermuseum an der FH, neuerdings,   
   alle werden klüger, HAW gelabelt. Kriegt aber keinen Strom mehr, die   
   Zuse.   
      
   So, nun brauchen wir jemanden, der noch Postrelais zu einem Rechenwerk   
   zusammengelötet hat. Ich kenn da einen, aber der fotografiert bisher   
   nicht.   
      
   Gruß,   
   U.   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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