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   Message 149 of 267   
   F. W. to All   
   =?UTF-8?Q?Re=3A_Alice_Schwarzer=3A_Weide   
   19 Feb 26 16:19:53   
   
   XPost: de.soc.politik.misc   
   From: me@home.invalid   
      
   Am 19.02.2026 um 11:43 schrieb Alfred:   
      
   > Was wäre, wenn AfD-Chefin Alice Weidel (47) eines Tages im   
   > Kanzleramt säße? Für Feministin Alice Schwarzer hätte das trotz   
   > aller politischen Differenzen offenbar auch eine Signalwirkung für   
   > Frauen. (...)   
      
   Und eine praktische Frage. Sie müsste nämlich dann nach Berlin ziehen.   
      
   > „Wenn Alice Weidel nach Angela Merkel die nächste Bundeskanzlerin   
   > wäre, wie gut wäre das für die Sache der Frauen?“ Schwarzer zögerte   
   > zunächst. Dann sagte sie: „Schwierig, ne?“ Feldenkirchen hakte nach:   
   > „Ich höre da eine gewisse Ambivalenz raus?“ Schwarzer:   
      
   Na, Alice ist schon halb auf der dunklen Seite der Macht.   
      
   > Am Ende rang sich die Journalistin und Publizistin („Emma“) dann   
   > doch zu einer Einschätzung durch – und sagte: „Das hätte sicher-   
   > lich, trotz allem, auch den Effekt, ermutigend für Frauen zu sein.   
   > Wahrscheinlich. Unter anderem. Ja.“ (.   
      
   Warum? Und welche Frauen sind denn entmutigt?   
      
   >   
   > Die ehemalige Außenministerin sei eine Meisterin der Worte, nicht   
   > der Taten – trotz ihrer Linie der „feministischen Außenpolitik“.   
   >   
   > An diesem Punkt habe sie völlig versagt und die Frauen im Iran und   
   > in Afghanistan im Stich gelassen. „Sie hat an dem Punkt völlig   
   > versagt.“ (...)   
   >   
      
   Annalena B. ist von Ja-Sagern umgeben und kann nicht den Fernseher   
   einschalten, ohne von Lobeshymnen überschüttet zu werden. Das kann schon   
   mal ein schiefes Selbstbild erzeugen.   
      
   > Zudem gehe sie davon aus, dass die „Brandmauer“ bei den Bundestags-   
   > wahlen 2029 nicht mehr existieren werde. Diese sei „unrealistisch“,   
   > so die 83-Jährige. Zuletzt trat sie verstärkt als politische   
   > Publizistin und Friedensaktivistin auf – oft an der Seite von BSW-   
   > Gründerin Sahra Wagenknecht (56), die sie für „die Einzige“ hält,   
   > die die AfD noch stoppen kann. (...)   
      
   Ich sagte es schon: wer Bundestagsdebatten öfter verfolgt, der weiß,   
   dass alle Parteien - die Linken und die Grünen eingeschlossen - schon   
   mal mit der AfD zusammen gestimmt haben.   
      
   Die Brandmauer ist schon noch da. Aber sie hat bequeme Türen und ist   
   nicht feuerfest.   
      
   Die haben nur Angst vor der Presse. Und die hat Angst vor der AfD. Weil   
   sie glaubt, was sie schreibt.   
      
   FW   
      
   --- SoupGate-Win32 v1.05   
    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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