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   Message 46 of 267   
   Arthur Erhardt to Klaus H.   
   Re: Fahrt E-Autos   
   17 Feb 26 10:49:40   
   
   XPost: de.soc.politik.misc, de.etc.fahrzeug.auto   
   From: usenet2025@erhardt-net.de   
      
   In de.etc.fahrzeug.auto Klaus H.  wrote:   
   > Am 16.02.26 um 17:30 schrieb Alfred:   
   > >   
   > > 3  Ständiger Stop-and-Go-Betrieb: Das ständige Ein- und   
   > > Ausschalten belastet den Motor.   
   > >   
   > Das ist richtig. Deswegen ist der richtige Einsatz eines   
   > Plug-In-Hybrids: Kurzstrecken (Stadt) rein elektrisch, Langstrecken rein   
   > Verbrenner (vielleicht noch elektrisch aus der Stadt raus, falls man   
   > zuviel Feinstaubpropaganda gelesen hat oder starke Gefälle auf dem Weg   
   > liegen). Wer Touren fährt, die aus 10km Strecke und 1-2h Stillstand   
   > (insbes. im Winter) bestehen, hat wenig Nutzen vom Hybridprinzip.   
   Das ist glaube ich weitgehend gut gemeint, aber nicht richtig   
   was in obigem Absatz steht. Die Kombination aus einem beliebigen   
   Toyota HSD, mehr Akku (eher 10..20 statt 1 kWh) und angepasster   
   Software ist jedenfalls weiter als Deine Skizze.   
   Also: - kein absolutes rein {elektrisch|verbrenner}, sondern   
   eine ständig optimierte Kombination davon. Im Stadtverkehr   
   bei kleinen Leistungen ergibt sich damit automatisch (fast)   
   immer elektrischer Betrieb, außer bei leerem Akku. Dann aber   
   ordentliche Last, bis wieder etwas Strom im Akku ist statt   
   Leerlauf und Stop'n'go. Für Leute mit grobmotorischer Steuerung   
   des rechten Beins ist vielleicht noch eine "Benzin nur im Notfall"   
   Taste hilfreich, wenn das Auto vorwiegend elektrisch fahren soll.   
      
   Bei Betrieb mit hoher Leistung (Landstraße, Autobahn,   
   Beschleunigung) wird sich dann eben ein Betriebsmodus   
   einstellen, der immer mit Verbrennerbetrieb einhergeht, und   
   bei dem der elektrische Antrieb zur Drehmoment- und Wirkungs-   
   gradoptimierung herangezogen wird.   
      
      
   > > 4  Fahren mit leerer Batterie (Plug-in): Wenn ein Plug-in-   
   > > Hybrid nicht geladen wird, fährt man ein schweres Auto mit   
   > > einem teils kleinen, stark belasteten Motor, was zu in-   
   > > effizienter Verbrennung und mehr Emissionen führen kann.   
   > >   
   > Nonsens. Das ist rein eine Frage der Optimierung. Verbrennungsmotoren im   
   > Dauerbetrieb (Generatoren, Schiffe, Züge) werden üblicherweise auf etwa   
   > 2/3 der Nennleistung optimiert (das letzte Leistungsdrittel dient als   
   > Reserve), aber es ist auch kein Problem einen Motor hinzukriegen, der   
   > von 20% bis 80% arbeitet, ohne sich selbst und/oder die Umwelt, die   
   > Geldbörse des Besitzers sowie das Gewissen des Fahrers zu zerstören.   
      
   > Das gilt insbes., wenn er im Hybridauto nebenbei laden soll. Dabei läßt   
   > sich der Verbrennungsmotor durch die Einstellung des Generators in den   
   > 'schonenden' (niedrige Drehzahl, hohe Last) Bereich hineinregeln, sofern   
      
   > das gewollt ist (ich weiß nicht, wie es real käufliche Hybride handhaben).   
   Mittlere Drehzahlen, hohe Last. So nach Gehör eher 2500/min von   
   maximal 5500/min. Funktioniert bei schnellaufenden Motoren   
   besser. Etwas mehr Reibungsverluste, aber bessere Zylinderfüllung.   
      
   --   
   A. Erhardt   
      
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    * Origin: you cannot sedate... all the things you hate (1:229/2)   

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